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Netzwerken = nett sein & mehr

Erst letzte Woche hat mir eine Netzwerkerin aus Dresden einen Zeitungsbericht aus der neuen Psychologie zu kommen lassen der heißt „ Das Netz macht uns zu Rüpeln“ wo geschrieben wird das Wertschätzung, Achtsamkeit und Respekt Fremdwörter geworden sind, und das daran hauptsächlich die socialen Medien dran Schuld sind.

Dazu möchte ich heute meine Gedanken äußern, und freue mich schon wenn Sie auch Ihre Gedanken hier im Blog als Kommentar schreiben.

Voraus schicken möchte ich, es gibt nichts was für alle zutrifft und wenn Sie es schon anders leben, dann fühlen Sie sich einfach nicht angesprochen oder in Ihrem jetzigen Handeln bestärkt.

Nur nett sein bringt nix

Es gibt die Gruppe der Netzwerker die einfach nur nett sind, bisschen im Social Web rumtrödeln, mal einen einem Networkevent ein Weichen trinken und Ihre kostbare Zeit mit nur lesen im Web verbringen, und nie sichtbar werden oder wenn dann nur nett. Mit nur nett meine ich sich nicht trauen Ihre Meinung zum Thema preis zu geben.

Dazu ist meine Meinung wenn Du nur passiv bist wird auch nichts groß passieren, denn es weiß ja keiner das es Dich gibt.

Zu mir kommen oft Menschen nach Vorträgen die zu mir sagen: „Frau Polk ich verfolge Sie schon lange“ Das genau sind diese Netzwerker, Sie lesen viel von mir aber ich lese nie ein Kommentar von Ihnen oder sehe ein Like. Da ich ein sehr gutes Gedächtnis für Namen habe, könnte ich genau sagen wer bei mir kommentiert oder likt.

Fazit: Nur nett sein reicht nicht. Trifft übrigens auch beim offline Netzwerken zu. Denn Sie fallen damit einfach nicht auf und Netzwerkerfolg kommt nicht vom nett sein.

Tipp: Wenn Sie Beiträge lesen zu denen Sie was zu sagen haben, zu denen Sie eine Frage haben dann schreiben Sie es dazu. Noch wichtiger ist, bringen Sie Ihren eigenen Content auf Ihre Plattformen und wenn Sie Unternehmer/in oder Freiberuflerin dann nur Dinge die „auf Ihr Thema einzahlen“ oder in Ihrem Privatprofil in Facebook Beiträge die es Ihren Fans möglich machen Sie als Mensch besser kennen zu lernen. Denn Business wird immer noch von Mensch zu Mensch gemacht und nicht von Account zu Account.

Dazu eine kurze Story aus meinen Erfahrungen.

Die ersten Jahre hatte ich persönlich nur ein XING Profil und Sie wissen ja in Xing schreiben wir keine privaten Dinge. Was bedeutete alle kannten mich nur als Businessperson und nicht privat. Was dazu führte, das viele meinten Petra Polk arbeitet 365 Tage ohne Pause. Seitdem ich ein Facebook Privatprofil habe kennen Sie mich auch als Mensch, und das hat für meine Fans viel Nähe gebracht. Und was Sie privat preis geben entscheiden Sie selbst. Nehmen Sie einfach nur das was Ihnen als Businessperson nicht schadet und was Sie mir jetzt am Telefon auch erzählen würden.

 

Nicht nett sein, bringt Sie auch nicht weiter

Dann gibt es die Netzwerker die sich nur damit beschäftigen wie sie endlich Mal Ihre Meinung los werden können zu einem Thema was Sie schon immer los werden möchten. Was eigentlich nichts mit dem Beitrag im Web zu tun hat, doch wo sie sich Mal richtig „auskotzen“ können.

Dazu gibt es auch bei mir einige Beispiele. Einige sind weniger dramatisch, da kann ich leicht drüber weg schauen, doch einige bringen mich schon stark zum Nachdenken und andere Netzwerker hält genau das gleich davon ab im Web sichtbar zu werden.

Ein Beispiel ist:

Da ich gern die Zeit nutze die ich als Beifahrerin im Auto verbringe haben Sie sicher schon Videos im Auto von mir gesehen. Neulich schreibt eine Netzwerkerin ich muss aufpassen das daraus nicht ein Shit Sturm wird. Da frage ich mich wieso das denn, wen geht denn was an, was ich im Auto mache. Da frage ich mich echt immer haben die nichts anderes zu tun als mich zu beobachten, wann ich was mache?

Zweites Beispiel zum Thema Servicewüste Deutschland:

Vor einiger Zeit hatte ich einen Beitrag geschrieben wie unfreundlich ich in einer großen Drogeriemarktkette behandelt wurde, nur weil ich eine Tüte für Babysachen wollte. Daraus hat sich eine Umweltdiskussion ergeben, wo einige klarstellen wollten wie Umwelt unfreundlich Petra Polk ist. Leute das war überhaupt nicht das Thema es ging um Kundenservice und Kundenfreundlichkeit. Ich möchte nicht weiter ins Detail gehen, zu mindestens Mal hat sich daraus eine Diskussion von über hundert Kommentaren ergeben die in keinster weise was mit dem Beitrag zu tun hatten.

 

Fazit: Respektlos sich „auskotzen“ zu Deinem das gerade Ihr Thema ist, oder worüber Sie sich gerade ärgern oder weil Sie heute gerade einen schlechten Tag haben, bringt Sie auch nicht weiter.

 

Tipp: Denken Sie immer darüber nach, ob Sie es auch so tun würden wenn Sie der Person jetzt gegenüber stehen würden. Und eins ist klar, so was wird nie vergessen und kann Auswirkungen haben denen Sie sich in dem Moment nicht bewusst sind.

 

Die Kunst der Zuverlässigkeit

Dann gibt es noch im Web die Netzwerker die einfach bei einem Event ja anklicken obwohl sie dann nie kommen. Alle die Veranstaltungen, Events und Seminare machen können davon sicher ein „Lied singen“. Social Media hat auf jeden Fall dazu geführt das die Menschen immer unzuverlässiger werden. Weil die Hemmschwelle sehr niedrig geworden ist. Und übrigens wenn man sich bei Events mit Ja eingetragen hat, und es kommt etwas dazwischen kann man auch das Ja in nein ändern, wo ich oft den Eindruck habe keiner weiß wie es geht, und bitte denken Sie vordarüber nach, ob Sie wirklich teilnehmen möchten bevor Sie ja klicken.

 

Fazit:

Social Media hat Zuverlässigkeit und Wertschätzung in den Keller getrieben. Was heute das organisieren von Events für Veranstalter sehr erschwert.

 

Tipp:

Seien Sie zuverlässig und wenn Sie nicht teilnehmen können sagen Sie ab, das hat mit Wertschätzung dem Veranstalter gegenüber zu tun. Und wenn Sie selbst Veranstalter sind bringen Sie mehr Verbindlichkeit in Ihre Anmeldungen rein, welche Möglichkeiten es gibt gern in einem nächsten Beitrag.

 

Danke an meine treuen Fans, Freunde und Netzwerker/innen

 

Und dann gibt es natürlich noch die echten Fans die Social Media so leben wie ich es mir vorstelle. Die Ihre eigene Meinung haben, die selbst sehr aktiv sind, und vor allem die sich für andere Netzwerker interessieren. Die teilen, Kommentare schreiben und natürlich auch nett sind. Denn Netzwerken hat wirklich viel mit nett sein zu tun, nur nett sein reicht nicht aus. Wenn Sie erfolgreich Social Media für Ihr Business nutzen möchten brauchen Sie eine Strategie und vor allem den passenden Content.

 

Fazit:

Das Pareto Prinzip mit 20 Prozent Ihrer Fans machen Sie 80 Prozent Ihres Business trifft auch bei Social Media zu. Danke an meine 20 Prozent der Netzwerker die mich in meinen Aktivitäten unterstützen.

 

Tipp: Wenn Sie sich für andere Netzwerker und deren Aktivitäten interessieren, dann werden diese sich auch für Sie interessieren und Ihre Aktivitäten unterstützen. Finden Sie raus wer Ihre 20 Prozent sind und pflegen Sie dieses Netzwerk sehr gut.

 

Zusammenfassung:

Ich bin der Meinung die socialen Medien müssen uns nicht zu „Rüpeln“ machen, wenn wir unsere Werte leben die uns wichtig sind.

Für mich gehört dazu:

  • Wertschätzung
  • Zuverlässigkeit
  • Respekt
  • Achtung
  • Akzeptanz

Und wenn es ihnen Mal schwer fällt zu entscheiden, überlegen Sie immer wie würden Sie sich jetzt verhalten, wenn Ihnen diese Person gegenüber steht.

Und übrigens Social Media muss nicht anoym bleiben. Sie können es ändern, indem Sie Ihre virtuellen Kontakte zu persönlichen machen.

Was überhaupt mein persönliches Erfolgsgeheimnis ist, denn persönlich geht bei mir immer vor virtuell. Doch liebe ich die virtuellen Möglichkeiten, denn ich durfte dadurch schon so tolle Menschen kennen lernen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Sommerabend und für morgen einen erfolgreichen Start in Ihrer neuen Woche. Und wenn Sie jetzt gerade Urlaub haben, genießen Sie Ihre Urlaubstage mit Ihren Lieben. Und tanken neue Energie für Ihre Aktivitäten.

 

Liebe Grüße von der Sonneninsel Mallorca

Ihre Netzwerkexpertin Petra Polk

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