Was kann Social Media für dein Marketing tun?

Veröffentlicht September 6, 2021

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Immer wieder lese ich „Social Media ist ein Zeitfresser“. Echt? Bei mir nicht. Was aber nicht bedeutet, dass ich für Social Media keine Zeit benötige. Doch ob die Kanäle meine Zeit auffressen oder nicht, entscheide ich selbst. Schon allein der Gedanke daran, dass es ein Zeitfresser ist, bestimmt dein Mindset. Und dann wird es auch so sein.

Wichtig für dich ist zu überlegen, wie kannst du die Kanäle so nutzen kannst, dass sie dir dein Leben leichter machen und dich in deinem Business weiterbringen.

Was ist Social Media für mich?

  • Austausch und Kommunikation
  • Inspiration und Motivation
  • Wissensbringer und Ideengeber
  • Freundinnen treffen und Spaß haben
  • Sichtbarkeit und Bekanntheit
  • Markenbranding und Marktbeobachtung
  • Kundengewinnung und Kontaktpflege
  • Verkaufen und Einkaufen
  • Unterhaltung und Freude.

In einem Satz zusammengefasst: „Social Media gehört zu meinem Leben und ich liebe es“. Ich nutze es nicht, weil ich es nutzen muss, nutzen soll, sondern weil ich es lieben gelernt habe.

Das war übrigens nicht immer so:

Zu Beginn meiner Aktivitäten in XING 2007 und in Facebook 2011 und in LinkedIn 2018 habe ich diese Kanäle genutzt, weil ich sie nutzen sollte bzw. musste, um Business zu machen. Das ist heute nicht mehr so. Ich liebe es und es gehört zu meinem Leben wie täglich Zähne putzen, essen und trinken.

Letzte Woche sagt eine Netzwerkerin zu mir: „Ich möchte dort nicht so viel persönliches zeigen.“

Musst du ja nicht. Doch je mehr du den Menschen die Möglichkeit gibst, dich kennen zu lernen, desto mehr werden sie dich lieben. Weil sie genau wissen wer du wirklich bist, was dich ausmacht und wie du tickst. Das schafft Nähe und bringt Vertrauen.

Was du dabei trennen lernen musst ist: Dich persönlich zu zeigen heißt nicht, dass du keine Privatsphäre mehr hast. Du selbst entscheidest, wer was genau von dir erfährt.

Dazu ist es wichtig, dass du ein authentisches Business lebst und dich nicht hinter irgendwelchen Masken versteckst, denn die würdest du ja dann fallen lassen.

Was dir bewusst sein sollte ist: Je mehr du dich in sozialen Medien authentisch zeigst, desto mehr machst du dich angreifbar. Dabei wird auch ein Shitstorm nicht ausbleiben. Doch ich kann dir versprechen, den überlebst du. Vorausgesetzt, du hast ein echt gutes Netzwerk aufgebaut. Mehr dazu kannst du auch in diesem Beitrag lesen: „Reichweite braucht Mut.“

Was kannst du jetzt für dich tun, damit du das Gefühl hast, dass Social Media nützlich für dich ist?

Prüfe für dich Folgendes:

  • Was ist Social Media für dich?
  • Warum nutzt du bestimmte Social Media-Kanäle?
  • Welche Kanäle möchtest du wie und wann nutzen?
  • Was sind deine Ziele in den verschiedenen Kanälen?
  • Wie viel Zeit möchtest du in den Kanälen verbringen?

Nimm dir Zeit für diese Fragen und beantworte sie für dich, denn nur so kannst du es für dich herausfinden. Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, melde dich bei meinem Team.

Weitere 7 wichtige Tipps von mir für dich:

  1. Richte dir alle Kanälen, die du aktiv nutzen möchtest, auf deinem Smartphone ein. Ich selbst mache meine Aktivitäten in den Kanälen über die Apps, nicht am PC. Am PC solltest du vor allem die Grundeinstellungen und die Einrichtung der Profile vornehmen.
  2. Weniger kann mehr sein, doch mach dich nie von einem Kanal abhängig. Tanze nicht auf allen Hochzeiten. Doch finde zwei bis drei Kanäle, die zu deinen Zielen, zu dir als Person und zu deiner Zielgruppe passen.
  3. Jeder Kanal benötigt eine andere Kommunikation. Von einer Verknüpfung der Kanäle rate ich ab, da sich der Kommunikationsstil, die Menge der Hashtags und die Art der Grafiken unterscheiden. Du wirst Überschneidungen bei deinen Follower haben und nichts ist langweiliger, als wenn morgens um 9 Uhr auf allen deinen Kanälen denselben Inhalt zu lesen.
  4. Finde heraus wie du diese Aktivitäten in deinen Businessalltag einbauen kannst. Wenn du dir für diese Aktivitäten Zeit nehmen möchtest, schaffe dir dafür feste Rituale. Bei mir ist das morgens und abends der Fall. Wenn es jedoch mein Tagesablauf zulässt, gern auch zwischendurch nochmal.
  5. Biete deinen Fans, Followern und Kontakten einen echten Mehrwert. Überlege dir, warum sie dir folgen sollen. Ich selbst bin ja ein Fan von Content-Marketing. Dazu gibt es mehrere Beiträge von mir im Blog. Da es bei den meisten an Ideen für Content fehlt, empfehle ich dir diesen Beitrag zu lesen.
  6. Kommentiere, teile und unterstütze deine Community. Wer etwas erreichen möchte, braucht eigene Präsenz und du brauchst ein Netzwerk, welches du mit Empfehlungen und Kommentaren unterstützt. Informiere dich dazu. In Facebook ist teilen sehr wertvoll, in LinkedIn sind Kommentare wichtiger.
  7. Delegiere dein Social Media Marketing nur, wenn du eine Strategie hast, einen Redaktionsplan und selbst dir einen Überblick verschafft hast, was auf welchem Kanal möglich ist. Wenn du diese Aufgabe an eine Mitarbeiterin oder eine VA abgibst, ist es wichtig, dass sie dich und deine Zielgruppe kennt. Aus meiner Sicht wird da oft blind an VAs delegiert. Das ist zwar eine Entlastung, doch es wird dir nicht deine gewünschten Ergebnisse bringen.

Beachte bei all deinen Aktivitäten die 33 Prozent Regel:

  • 33 Prozent Persönlichkeit zeigen
  • 33 Prozent Netzwerk aufbauen, unterstützen, pflegen
  • 33 Prozent Content oder Produkte

Das fehlende eine Prozent überlasse ich dir.

Du fragst dich ob du auch ein erfolgreiches Business ohne Social Media Marketing führen kannst?

Ja kannst du, dann brauchst du andere Möglichkeiten. Aus meiner ganz persönlichen Sicht verschenkst du dadurch jedoch einfach Chancen. Wenn du es schaffst, es auch so zu leben wie ich nach dem Motto „Alles kann, nichts muss“, dann bist du auf einem guten Weg.

Wenn es weiterhin für dich ein Zeitfresser und eine Belastung ist, mach es bitte nicht. Denn Social Media Marketing wird dir nur Ergebnisse bringen, wenn du Freude daran hast.

Ich selbst habe schon viele Unternehmen und Unternehmerinnen auf diesem Weg unterstützt. Buche jetzt deinen persönlichen Strategietag und leg damit ein sehr wichtiges Fundament für deine zukünftigen Aktivitäten.

Social Media braucht eine Strategie

Nein, nicht ganz richtig. Social Media braucht deine ganz persönliche Strategie. Immer werde ich gefragt: „Soll ich das Video erst dort einstellen, oder was ist die beste Uhrzeit, oder wie oft soll ich einen Beitrag bringen?“

Diese und ähnliche Fragen werden mir täglich gestellt und es freut mich, denn ist für immer wieder die Bestätigung, dass ich meinen Weg gefunden habe. Aus diesem Grund möchte ich dir heute ein paar Anregungen mitgeben, wie du deinen Weg findest und gern unterstütze ich dich auch bei deiner ganz persönlichen Strategie.

Wichtig denk dran, es ist nur ein kleiner Puzzlestein für dein Business und eine Ergänzung für dein gesamtes Marketing.

Meine Tipps für deine Social Media Strategie

....oder wie du von A nach B kommst

1. Plane deine Vertriebs - und Marketingaktivitäten

Erstelle dir eine Übersicht deiner gesamten Vertriebs- und Marketingaktivitäten und schau dann wie du Social Media Marketing mit einbindest.

2. Frage dich warum Social Media

Frage dich was ist dein WARUM für deine Aktivitäten im Social Media denn dann wirst du es weniger als Belastung sehen, sondern eine Möglichkeit deinen persönlichen Zielen und Träumen mit Leichtigkeit ein Stück näher zu kommen.

3. Redaktionsplan ja oder nein?

Mach dir einen Plan oder auch nicht. Überlege dir möchtest du alles vorplanen oder bist du eher die spontane die es in Ihren Alltag integriert. Brauchst du einen Redaktionsplan oder machst du es so wie es dir einfällt. Möchtest du mit Tools arbeiten oder es manuell einstellen.

4. Wann soll ich das machen?

Wie passt es am Besten in deinen Zeitplan. Nimmst du dir einen Tag im Monat dafür Zeit oder schaffst du es täglich ein Zeitfenster dafür einzuplanen?

5. Welche Plattform passen zu dir?

Welche Plattformen möchtest du kontinuierlich bedienen? Und entscheide es nicht nach deiner Zielgruppe sondern nach deinem Fun. Denn mit dem richtigem Content und wenn es dir Spaß macht, wirst du diese Zielgruppe dort anziehen. Nutze lieber weniger Plattformen, aber diese kontinuierlich und professionell. Genau das erwarten deine Leser und Fans.

6. Bleib authentisch

Schau was andere machen. Ich bin ein Fan von erfolgreichen lernen, doch finde deinen Stil und bleib authentisch. Kein Mensch muss posten das er gerade auf dem Bahnhof ist oder wie lecker sein Essen im Gourmetrestaurant ist, doch er kann, wenn es zu ihm passt.

7. Welcher Arbeitsstil passt zu dir?

Möchtest du einen Tag im Monat für Brainstorming nutzen und alle Inhalte für deine Aktivitäten zusammentragen oder kommen die eher die Ideen täglich beim Joggen, duschen oder wie bei mir bei meinen Bahnreisen.

8. Was ist deine Botschaft?

Überleg dir was ist überhaupt deine Botschaft, wie möchtest du das deine Fans dich wahrnehmen und wie viel möchtest du von dir persönlich preisgeben.

9. Was möchtest erzählen?

Fans liebe ganz persönliche Storys. Was sind deine?

10. Zeit für deine Fans

Social Media ist keine Einbahnstraße sondern ein Kommunikationsmedium. Aus diesem Grund überlege dir wann ist deine Zeit wo du dich aktiv einbringst und mit deinen Fans Zeit hast zu kommunizieren.

11. Content, Content

Ein Blog ist heute ein Teil deines Social Media Marketing. Welchen Content möchtest du deinen Lesern in deinem Blog präsentieren und wie oft?

Wenn in deinen Überlegungen stockst versetze dich immer wieder ins Liveleben und frage dich wie du es dort machen würdest.

Social Media Marketing ist ein Prozess und auch ständig in der Veränderung wie alles in unserem Business. Wenn du diese Fragen für dich beantwortest hast wirst du dich mit deinem Weg sicher leichter tun, denn du hast mehr Klarheit.

Was hat Auto fahren lernen mit Social Media zu tun?

Wenn du jetzt Fragen hast nimm dir einen Experten wie du es auch gemacht hast, wo du Auto fahren gelernt hast, denn das machst du ja heute auch ohne nachzudenken und kommst so wunderbar von A-B obwohl sich die Situationen und Gegebenheiten immer wieder verändern.

Gern bin ich dein Fahrlehrer für deinen Weg im virtuellen Web. Ich wünsche dir das Social Media für dich leicht geht, dir Umsatz bringt und vor allem ganz viel Spaß.

Reichweite braucht Mut

Diesen Beitrag schreibe ich Samstag 24. April 2020 um 9.30 Uhr, und ich liege noch im Bett. Gerade habe mir meinen Laptop geholt, weil ich das mit dir teilen möchte.

Vor einer Woche war ich bei Katrin Hill im Webinar und sie hat auch erzählt, du brauchst Beiträge, die viral gehen. Doch jetzt wirst du dich fragen, warum schaff ich das mit meinen Beiträgen nicht?

Ich kann es dir sagen: Weil du,

  • nur über deine Erfolge, Angebote oder die schönen Dinge im Leben sprichst
  • alles immer perfekt haben möchtest
  • nie ungeschminkt vor die Kamera gehst
  • immer darauf achtest, dass deine Frisur gut gestylt ist
  • zu wenig Mehrwert bietest
  • Interesse für andere Menschen fehlt
  • selbst nie kommentierst oder teilst
  • dich nicht traust, deine echte Meinung zu sagen
  • Angst vor einem Shitstorm hast
  • von allen geliebt werden möchtest
  • es allen recht machen möchtest

und ich könnte noch zahlreiche Dinge aufzählen. Doch du brauchst dir jetzt nur deine Beiträge anschauen und wirst sagen, ja das stimmt so.

Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht eine Lösung für dich hätte. Im Folgenden gebe ich dir 7 Tipps, wie du auch immer wieder mal ab jetzt einen anderen Beitrag einstellen kannst. Die Ergebnisse werden mir recht geben, und du darfst natürlich selbst entscheiden wie mutig du bist.

Zuerst möchte ich dir mal erklären, was Social Media heißt:

Social = social

Media  = Medien

Im Wörterbuch wie folgt erklärt: „Die Gesamtheit der digitalen Technologien und Medien......wo Nutzer miteinander kommunizieren und Inhalte austauschen.“

Da fängt es schon an. Ich bin der Meinung, zu 80 Prozent wird der Zweck der sozialen Medien entfremdet, ich nehme mich dabei nicht aus. Viel zu viele nutzen die Medien nur, um etwas reinzuschütten, und von Kommunikation und Austausch keine Spur. Seit Jahren erzähle ich, du brauchst keinen Beitrag posten, wenn du nicht einmal Interesse für die Kommentare zeigst. Ein Grund, warum externe Plattformen keinen Sinn machen, du programmierst etwas vor, schüttest es in das Netz und dich interessiert ein „feuchten Kehricht“ was dann passiert.

Netzwerken heißt für mich: sich kennen lernen, sich austauschen, miteinander reden und dazu gehört ECHTES INTERESSE an dem anderen. Wenn du dich damit mal ernsthaft beschäftigst, kannst du dich jetzt schon fragen, ob du darauf überhaupt Lust hast. Wenn nicht, überdenke deine Aktivitäten. Denn beim Netzwerken geht es nicht um dich, sondern um die anderen. Doch warum ist es dennoch für dich wertvoll?

„Wer gibt wird bekommen.“

Wenn du das für dich geklärt hast, dann schau, ob du etwas von meinen 7 Tipps für mehr Reichweite umsetzen möchtest:

1. Schaffe mit deinen Beiträgen einen Unterhaltungswert.
Menschen wollen nicht belehrt werden, Menschen wollen nicht geholfen bekommen, Menschen wollen in den sozialen Medien nichts kaufen, sie wollen Unterhaltung. Ich weiss, das Leben ist kein Ponyhof und wir wollen und müssen alle verkaufen, doch das kommt erst im dritten oder vierten Schritt. Prüfe, ob du für mehr Unterhaltung sorgen kannst, ohne direkt zu verkaufen. Du wirst sehen, der Kauf kommt dann sowieso, doch vorher musst du sie zu deinen Superfans machen. Wie du das schaffst, erzähle ich dir in einem meiner nächsten Beiträge. Aus dem Grund abonniere gleich jetzt meinen Blog.

2. Teile dein Wissen großzügig ohne Erwartung.
Vor vielen Jahren habe ich dazu einen Satz gehört, ich weiß nicht mehr von wem: „Wer viel Wissen hat, kann viel Wissen rausgeben, ohne Angst zu haben, nicht mehr liefern zu können“
Hier ist Katrin Hill mein großes Vorbild. Sie gibt so viel Wissen kostenfrei raus, ob in Challenges, Webinaren, auf ihrer Seite oder in ihrer Story.
Sie ist auch die Jenige, die mich antreibt, diesen Beitrag zu schreiben, da ich nur bei einem sehr kleinen Prozentsatz sehe, dass sie wirklich verstanden haben, wie Social Media funktioniert. Wenn du richtig gut bist, wenn du die Expertin in deiner Branche, zu deinem Thema bist, dann musst du keine Angst haben. Wenn du noch Angst hast, mach erst mal deine Hausaufgaben, denn dann liegt es nicht an Facebook, dass es bei dir nicht funktioniert.

3. Streiche deinen Perfektionismus
Und da meine ich wirklich in allen Bereichen, damit meine ich jedoch nicht, dass du unprofessionell handeln sollst, aber gern unperfekt. Du hast es sicher schon oft gehört: „Lieber unperfekt starten, als nie“. Ja, das ist es . Schreib deine Beiträge wie dir der Schnabel gewachsen ist, du musst nicht auf jedem Foto, bei jedem Video perfekt gestytlt sein. Trau dich einfach auch unperfekt zu sein. Dazu gehören auch Tippfehler. Was habe ich im ersten Jahr meines Blogs für E-Mails und Nachrichten bekommen zu Tippfehlern und Rechtschreibfehlern. Ja ich weiß, es ist nicht meine Stärke, aus dem Grund geht heute jeder Beitrag in die Redaktion, doch wie heisst es zu schön, du wirst fürs Anfangen und Durchhalten belohnt und nicht dafür, bei anderen Fehler zu suchen. Doch ich habe es gemacht, ich mache es immer noch und genau das ist es, was mich von den anderen unterscheidet. Beginne du auch jetzt.
Dazu gibt es so einige Beispiele bei mir. Eins aus meiner Insta Chronik möchte ich dir zeigen.

4. Schwimme nicht immer mit dem Strom, besser voraus.
Damit meine ich jedoch auch nicht, immer gegen den Strom. Mach einfach Dinge anders, und vor allem, trau dich, Neues auszuprobieren, denn nur so bist du Vorreiter.

„Wenn du immer das machst, was alle anderen machen, wirst du auch immer das erreichen, was andere auch haben.“ Dazu gehört, traut dich mal, neue Dinge auszuprobieren. Nur wenn du es tust, wirst du erfahren ob es funktioniert. Warte nicht immer, ob es sich bei anderen tausendfach bewährt hat, und dann machst du es auch. Wie langweilig, dann ist ja der Zug schon längst abgefahren. Dazu gehört natürlich auch deine eigene Kreativität.

Schönes Beispiel, was ich einfach nicht für mich behalten kann, und wo ich köstlich gelacht habe: Seit 8 Jahren gebe ich Online Meetings, mache Videos und nutze viele technische Möglichkeiten. Vor 3 Jahren haben wir in unserer Community eine Online Mitgliedschaft eingeführt, bei der wir jetzt merken, wie vorausschauend das war.
Vor 5 Wochen gab es unseren ersten Online Kongress und seit 18. März haben wir alle Netzwerkevents in Online Meetings umgestellt, die übrigens einen sehr großen Zuspruch haben.
Vor etwa einer Woche bekomme ich eine Einladung von einem Frauennetzwerk wo in meinen Worten wieder gegeben steht: „Unser Event kann leider nicht stattfinden, doch die Referentin war so großzügig und hat uns den Vortrag als PDF zur Verfügung gestellt.“
Da fällt mir nichts mehr ein, sorry. Ich werde natürlich keinen Namen nennen, auch wenn du bei mir anfragst, doch fällt das für mich unter „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Das ist ein Beispiel von vielen. Schau du bei dir, ob du schon mit der Zeit gehst, und wenn nicht „gib Gas“, du hast keine Zeit mehr zu verlieren.

5. Trau dich, deine Meinung zu äußern
Und das ist nicht so einfach, da immer noch sehr wenig Toleranz und Akzeptanz herrscht, andere Meinungen zu respektieren und akzeptieren. Und ich bin ehrlich, auch ich gehöre oft dazu, dass ich mir denke, das behältst du mal lieber für dich, das teile ich dann nur in persönlichen Gesprächen mit ganz engen Freunden.
Doch die Welt ist nicht rosarot, und einen Shitstorm überlebt man. Ich selbst habe schon drei größere Shitstrom hinter mir, der erste war schon 2012, wo ich nicht bereit war, den Tod meiner Geschäftspartnerin öffentlich in sozialen Medien zu posten, da sie es nicht gewollt hätte. Es waren auch noch die Anfangszeiten meiner Aktivitäten in Facebook. Damals haben mich Fans und Freunde genötigt, es in Facebook einzustellen, was ich dann auch getan habe. Doch mal ganz ehrlich. Akzeptiert doch einfach, dass andere Menschen anders handeln und denken als ihr selbst. Das ist normal und gehört für mich auch zum guten Ton. Übrigens: damals war das Wort Shitstorm noch nicht im Sprachgebrauch, so wie früher auch keiner über Burnout gesprochen hat.
Was will ich dir damit sagen: Du wirst immer Menschen haben, die das, was du machst, nicht gut finden, das ist normal. Sei dennoch mutig, dein Ding zu machen.

6. Lass die Menschen an deinem Leben teilhaben
Denn Menschen kaufen von Menschen und nicht von Acount zu Acount. Du bist wichtig, denn deine Fans, Follower und Kontakte wollen wissen, wer du bist. Als ich mein erstes Buch geschrieben habe, hat mein Coach zu mir gesagt: „Petra, desto mehr du bereit bist, von dir preis zu geben, desto mehr werden dich die Menschen lieben.“ Da hatte sie recht, meine Story, dass ich selbst 40 Jahre keine Netzwerkerin war, schafft Nähe und die Leserinnen denken heute: „Echt, das hätte ich ja nie geglaubt.“
Du kannst es dir übrigens immer noch holen. LIKE, so netzwerken Sie sich an die Spitze.
Ein Beispiel von vielen:
Schreibt mir vor kurzem in Xing ein Kontakt, der sein Profil mit dem Unternehmensnamen und ohne Foto angelegt hat, eine Nachricht. Ich total verwirrt, da mir das ganz ehrlich noch nie passiert ist. Ich frage zurück wem der Account gehört. Die Antwort ist dann: „Ich nutze den Account nur beruflich, deshalb auch ohne meinen Namen und ohne Foto, sondern mit Firmenlogo“. Genau das meine ich damit, es geht um die Menschen die dahinter stehen.
Zurück zum Thema: Lass die Menschen an deinem Leben teilhaben, das macht dich authentisch und greifbar. Du kannst in sozialen Medien alles preis geben, was du mir auch erzählen würdest, wenn wir uns jetzt persönlich treffen. Folge mir in Facebook und Instagram dann kannst du schauen wie ich es machen und somit deinen Weg finden.

7. Mach dein DING
Nur so kannst du authentisch sein, nur so wirst du es schaffen, Superfans zu gewinnen, nur so glauben dir die Menschen, was du sagst.
Damit meine ich aber nicht, denke nur an dich, werde eine Egoistin, sondern mach alles so wie du es für richtig hältst. Du wirst nie von allen geliebt werden, auch den Beitrag werden einige super blöd finden, macht aber nichts. Du musst als erstes dich selbst lieben, dich immer wieder fragen: „Bringt mich das, was ich jetzt gerade tue meinem Ziel näher?“ Wenn du es mit ja beantworten kannst, dann tu es einfach, ohne es tausend mal zu hinterfragen und ohne zu schauen ob das Foto, die Frisur passt. Menschen, die ihr Ding machen, polarisieren sehr stark. Doch wenn du für dich eine Marke aufbauen möchtest, dann ist es zwingend notwendig, denn „Marken haben Ecken und Kanten, nur Nullen sind rund.“

Social Media ist ein Geschenk

Alles, was du liebst, siehst du als Geschenk oder Belohnung. Lerne Social Media lieben, so wird es auch für dich ein Geschenk sein.
Das nächste ist, alles was bei uns zur Routine wird, machen wir mit Leichtigkeit und Freude.
Schau, dass auch Social Media für dich zur Routine wird.

Ich selbst bin seit 30 Jahren im Vertrieb. Zu Beginn meiner Karriere hatte ich weder Telefon noch Internet. Als ich 2007 meine erste Social Media Plattform kennenlernte, bei mir war es Xing, habe ich schnell erkannt, wie genial es ist.

Natürlich war es nicht von Anfang an Routine, doch alles was du mindestens 30 Tage tust, wird zur Routine.

Als ich dann 2011 meine ersten Schritte in Facebook ging, musste auch ich erst dort wieder laufen lernen. Damit möchte ich dir sagen, nicht nur für dich dauert es eine Weile, bis man seinen eigenen Weg in den Plattformen findet.

Welchen Mehrwert bieten dir soziale Medien?

Du kannst:

  • mit Menschen in Kontakt kommen, die du sonst nie treffen würdest.
  • kalte Kontakte „vorwärmen“, also nie wieder Kaltakquise
  • nach bestimmten Ansprechpartnern suchen, die dir Türen für dein Business öffnen können.
  • dich, dein Business und deine Produkte präsentieren
  • täglich deine eigene PR Meldung schreiben
  • dich informieren und inspirieren
  • dich immer über News informieren
  • wunderbar mit deinen Kontakten in Kontakt bleiben
  • dein Wissen teilen
  • mit einem Klick Empfehlungen aussprechen
  • immer die neusten Trends sehen
  • Markt Recherche machen
  • deine Mitbewerber beobachten
  • Kunden magisch anziehen
  • Deine Produkte verkaufen

Mach dir den Mehrwert der Medien bewusst, dann wird dein Fokus ein ganz anderer sein und du wirst soziale Medien nicht mehr als Belastung, sondern als Geschenk sehen.

Wenn du dann immer noch sagst: „Wann soll ich das machen?“ Gibt es nur zwei Möglichkeiten, dein Zeitmanagement überdenken oder du delegierst die Aufgabe an dein Team oder ein Redaktionsteam.

Was eine ganz wichtige Voraussetzung ist:

  • Erstelle dir mit einem Profi deiner Wahl deine Strategie
  • Kenne deine Ziele für das Social Media Marketing

Denn wenn davon eins nicht passt, wird es für dich und dein Unternehmen nicht fruchten.

Wenn wir dich unterstützen dürfen, dann schreib uns deine Herausforderungen und wir prüfen wie wir dich unterstützen können.

Was machst du im Urlaub mit deinen Social Media Kanälen

Diese Frage werden sich vor allem Einzelunternehmer/innen ohne Team stellen.

Denn die Online-Welt macht keine Pause, auch wenn für dich eine Pause wichtig ist.

Du bist auch in deiner Abwesenheit für die Inhalte, die in deinen Kanälen eingestellt, geteilt oder in Kommentare gepostet werden verantwortlich. Aus dem Grund benötigst du dafür eine Lösung.

Es gibt zwei Typen von Netzwerkern/innen:

Die einen sagen sich, ich schau auch in meinem Urlaub mindestens einmal am Tag in meine Kanäle, da ich es nicht als Arbeit oder Belastung empfinde. Diese benötigen auch keine Lösung, da sie selbst alles kontrollieren können.

Dann gibt es die anderen. Sie benötigen Abstand von allem, und möchten ihr Kanäle nicht selbst unter Beobachtung halten.

Diese Unternehmer/innen sollten einen externen Dienstleister beauftragen. Am Ende des Beitrages findest du ein Angebot von unserer Agentur marketing4women oder du nutzt diesen Link.

Content vorplanen

Deinen Content für deine Social Media Kanäle kannst du sehr gut über externe Tools wie Buffer und Hootsuite vorplanen oder wie bei Facebook über die direkte Vorplanung.

Schreibe auch unbedingt für deinen Blog Beiträge vor, damit auch deine Leser in der Urlaubszeit von dir lesen können.

Wenn du einen aktiven Blog hast, kannst du auch ältere Beiträge optimieren und noch mal in deiner Urlaubszeit als Content einstellen.

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich offiziell anzukündigen, dass deine Fans und Follower jetzt zwei Wochen nichts von dir hören, da du im wohlverdientem Urlaub bist.

Aus mehren Gründen rate ich dir davon ab. Für Spamer ist das ein Paradies zum spamen, und solltest du deine Privatadresse im Impressum deiner Seiten haben, bringt es noch ein zusätzliches Risiko.
Ein weiterer Grund ist, dass deine Reichweite sich extrem verschlechtern wird und dieser Einbruch nicht so einfach wieder aufzuholen ist.

Angebot für die Betreuung deine Kanäle in deiner Abwesenheit

... unserer Marketing Agentur marketing4women

Angebot 1

Checken deiner Kanäle auf rechtswidrige und kritische Inhalte und wenn nötig kommentieren

  • Je Woche 147 € netto

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Der Content, die Beiträge, Links und Fotos werden vorab zur Verfügung gestellt.

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Für Fragen erreichst du uns unter dieser E-Mail.

Sieben Tipps für deine Social Media Strategie

Erfolgreiches Social Media Marketing ist mehr, als ein bisschen bunte Bildchen posten.

Ich empfehle dir, erstelle dir unbedingt mit einem Profi deine Strategie. Das wird sich langfristig auszahlen.

Mit diesen Tipps kannst du gleich jetzt beginnen. Prüfe, was du schon erfolgreich umsetzt und was du noch optimieren kannst.

Was, wann, wo und wie?

Das ist erst mal die Frage aller Fragen. Was möchtest du mit welchem Ziel wo, wann und wie machen? Ich bin immer ein Fan der gesunden Mischung und viele kleine Puzzlesteine ergeben ein großes Ganzes.

Was = Content
Wann = Uhrzeiten beachten
Wo = Welche Plattform
Wie = Text, Bild, Video oder?

Profile

Deine professionell gestalteten Profile und Seiten sind deine digitale Visitenkarte.

Ziele

Lege fest, welches Ziel möchtest du mit welcher Plattform wie erreichen.

Zeit

... ist sehr knapp. Mach dir deine Strategie, wie du es optimal gestalten kannst,  an wen du es delegieren kannst und ob du Tools zur Optimierung nutzen möchtest.

Doch mach dir auch ein Plan, wie viel Zeit bist du bereit zu investieren.

Branding

Arbeite mit einem einheitlichen Branding in allen Kanälen. So schaffst du den größt möglichsten Wiedererkennungswert.

Persönlichkeit

Für dein persönliches Social Media Marketing empfehle ich dir, bring deine Person authentisch ins Spiel. Menschen wollen mit Menschen kommunizieren.

Kommunikation

Social Media ist keine Einbahnstraße, wo du etwas reinschüttest und dann vielleicht was passiert. Kommuniziere mit deinen Fans, Freunden und Follower.

Mein Extratipp ist:

VIDEOS sind heute das wirksamste Instrument in den sozialen Medien.  Trau auch du dich, Videos zu machen. Mehr dazu wie du in den Video Markt einsteigen kannst, findest du in diesem Beitrag.

In meiner Social Media Mastermind-Gruppe (Start: 01.07.2019) sind noch wenige Plätze frei. Viele Tipps für den Erfolg deines Business, eine facebook-Gruppe für den Austausch, Zoom-Calls mit mir und vieles mehr erwartet dich dort. Worauf wartest du? Klicke auf den Button und du erfährst mehr.

Informationen Mastermind-Gruppe Social Media

Geheimtipp – Gästelisten in Social Media

Social Media bietet viel mehr Möglichkeiten als oft genutzt werden. Natürlich brauchst du dafür ein Zeitbudget. Gerade wenn du anfängst, deinen Kontaktkreis zu erweitern, hast du oft in deinem Businessalltag auch die Zeit dafür.

Eine wunderbare Möglichkeit, um mit neuen Kontakten und Freunden in Kontakt zu kommen, sind Gästeliste von Events.

Nicht alle Social Media Kanäle bieten die Möglichkeit, Events zu erstellen, doch auf jeden Fall Xing und Facebook.

Ich möchte es dir ganz konkret an zwei Beispielen von mir erzählen. Ich wähle dazu Xing als Möglichkeit.

Voraussetzung dafür ist, dass der Veranstalter die Gästelisten für alle Teilnehmer/innen geöffnet hat.

2013 war mein persönliches Ziel, mich in der Region Karlsruhe noch besser zu vernetzen. Aus dem Grund hatte ich mich dort zu einem Event angemeldet, den ich in Xing entdeckt hatte. Der Veranstalter hatten den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, die Gästeliste einzusehen.

Jetzt erzähle ich dir wie meine Strategie ist:

Ich schreibe schon vor dem Event allen Teilnehmern/innen eine nette Kontaktanfrage und vernetze mich mit Ihnen. Davon antworten in meinem Xing Account etwa 60 Prozent.

Wie kann der Text aussehen:
„Liebe Frau S......., ich habe gesehen, Sie sind nächste Woche auf dem Xing Event in Karlsruhe. Gern vernetze ich mich mit Ihnen vorab. Ich freue mich schon auf unser persönliches Kennenlernen und sende Ihnen bis dahin beste Grüße, Petra Polk – Netzwerkexpertin“

Bei dem Text musst du deinen eigenen Stil und dein eigenes Wording finden. Es muss einfach nett sein, so dass der neue Kontakt sich angesprochen fühlt.

Das Einfache daran ist ja, alle die zu diesem Event kommen, zu dem du gehst, haben das gleiche Ziel wie du, sie möchten ihr persönliches Netzwerk erweitern.

Bei dem Event selbst kommen dann viele dieser Kontakte ganz persönlich auf mich zu und so lernen wir uns leichter kennen, und es ist nicht mehr der Erstkontakt, sondern schon die zweite Kommunikation.

Wenn du bei deiner „Vorabvernetzungaktion“ Kontakte siehst, bei denen du der Meinung bist, mit dieser Person möchtest du unbedingt persönlich auf dem Event sprechen, solltest du die Kommunikation vorab über die virtuelle Kommunikation noch ausbauen und auch schon in einer zweiten Nachricht schreiben, worüber du ganz konkret mit der Person bei dem Event sprechen möchtest.
Da kannst du auch die Möglichkeit nutzen, dich konkret zu verabreden. Sinnvoll dabei ist, dich schon eine Stunde vorher, nur mit dieser Person zu einem 1:1 Gespräch zu verabreden. Wenn es ein sehr großer Event ist, empfehle ich dir auch einen konkreten Treffpunkt und eine Uhrzeit zu vereinbaren.

Ein ganz aktuelles Beispiel ist der Kongress Women&Work am 04.05.2019 in Frankfurt, bei dem ich nächste Woche als Speakerin bin. In dieser Situation gibt es gleich viele Möglichkeiten. Ich kann die Kontakte zu meinem Vortrag einladen, an den Messestand oder zu einem persönlichen 1:1 Gespräch.

Den Event in Xing findest du hier, wenn du auch bei diesem Event bist, freue ich mich, dich persönlich kennen zu lernen.

Wenn du auch meinen Vortrag bei der Women&Work besuchen möchtest, er ist 16.00 bis 16.30 Uhr im Raum Applaus und das Thema ist: „Werte und Knigge im Zeitalter der Digitalisierung

Gerade bei so großen Kongressen wie diesem, mit 10.000 Frauen, zahlt sich gute Vorbereitung aus, wenn du es nicht dem Zufall überlassen möchtest.

Das Ergebnis bei mir ist, viele Frauen freuen sich, wenn ich vorab schon mit Ihnen in Kontakt trete. Ich habe schon mit mehr als 50 Frauen vorab eine nette Kommunikation gehabt und mein Vortrag wird - wie jedes Jahr - ausgebucht sein. Letztes Jahr war der Raum überfüllt.

Was kannst du jetzt tun?

  • Nutze Events, bei denen du selbst Teilnehmerin bist, schau dir die Gästelisten der Events in Social Media an und nimm vorab Kontakt auf.
  • Schau dir Gästelisten von Events an, die dich interessieren, bei denen es dein Terminplan nicht erlaubt, selbst Teilnehmerin zu sein, und vernetze dich auch dort mit Personen, mit denen du gern in Kontakt kommen möchtest.

Wichtig dabei ist:

  • Vernetze dich ohne Wertung, da du ja nie weißt wer wen kennt.
  • Beginne deine Kommunikation als Small Talk ohne Erwartung.
  • NETZWERKEN kommt von NETT sein und ist wichtig. Denn wo es freundlich reinschallt, kommt eine freundliche Antwort zurück.
  • Werde selbst aktiv und warte nicht darauf, dass andere auf dich zu kommen.
  • Besuche den Event auch dann zuverlässig und wenn nicht, informiere die Kontakte, mit denen du schon in Kommunikation warst.

Die Strategie hört dabei noch nicht auf. Meine Empfehlung für dich:

  • Vorab virtuell in Kontakt treten.
  • Auf dem Event persönlich kennen lernen.
  • Nach dem Event weiterhin virtuell in Kontakt bleiben.

So hast du eine Möglichkeit geschaffen, dein Netzwerk mit Leichtigkeit, Spaß und Strategie zu erweitern. Aus meinen 12 Jahren Erfahrungen mit virtuellem und persönlichem Networking kann ich dir nur sagen, es lohnt sich.

Wie du deine Social Media Strategie anpassen solltest

Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Was heute rennt, kann morgen die größte Bremse sein. Trends ändern sich ständig, aus dem Grund ist es wichtig, dass du deine Strategie immer anschaust, überdenkst und anpasst.

Für welche Zielgruppe die einzelnen Social Media Kanäle sind und welche Eigenheiten sie haben, das liest du bei den jeweiligen Artikeln:

Xing und LinkedIn

Als ich 2007 mit Xing begonnen habe, war von Linkedin in noch keine Rede. Seit ca. 2 Jahren sind viele bei Xing ausgestiegen, weil sie meinen, es funktioniert nicht mehr. Was bei Xing immer noch geht, kannst du in diesem Beitrag lesen.

Linkedin ist ganz stark gewachsen und die Aktivitäten dort sind richtig gut. Es ist längst nicht mehr das Netzwerk nur für den internationalen Markt, sondern zur Zeit das beste Businessnetzwerk für B2B.
Aus meiner Sicht bedeutet es, nutze in Xing noch immer die wunderbaren Möglichkeiten, die Linkedin zum Beispiel nicht bietet, und prüfe für dich, ob du Linkedin in zusätzlich nutzen und bespielen möchtest. Hier findest du die Details für LinkedIn

Facebook

Wo wir vor 3 Jahren noch um jeden Fan bei Facebook gekämpft haben, macht es heute keinen Sinn mehr. Denn die organische Reichweite hat sehr stark nachgelassen und die Ads werden bald so teuer sein, dass wir sie nicht mehr bezahlen wollen.
Heute können auf deiner Fanpage weniger mehr sein, denn so werden deine Beiträge mehr gezeigt. Wichtig dabei ist, nur echte und wahre Fans bringen dich weiter. Sammele also keine Karteileichen, wegen der Fanzahl, sondern ziehe echte Fans über richtig hochwertigen Content an. Videos sind immer noch in der Reichweite höher als Beiträge. Wichtig ist, dass auch dort interessante Inhalte und kein Gelaber geliefert wird.

Dein Business über dein Privatprofil laufen zu lassen, funktioniert sicher gut, doch ist von Facebook nicht gern gesehen. Immer wieder höre ich, dass Profile gesperrt werden.
Also Vorsicht mit dieser Strategie. Der wirkliche Bringer sind aktuell Gruppen. Aus dem Grund empfehle ich dir jetzt, baue ganz dringend eine Gruppe für deine Zielgruppe auf und kommuniziere deine Inhalte dort, doch nicht nur.
Moderiere die Gruppe so, dass es für alle Gruppenmitglieder einen Mehrwert schafft. Dazu gehört, dass du auch Inhalte, von deinen Gruppenmitgliedern zulässt. Dennoch kommuniziere klar, was in deiner Gruppe erlaubt ist und was nicht. Ich habe sehr gute Erfahrungen eine Gruppe mit einer Challenge in die Aktivität zu bringen. Wichtig dabei ist, die Themen so zu wählen, dass möglichst viele aktiv mit machen. Sei nicht enttäuscht, wenn du in der Gruppe  nur ca. 20% aktive Gruppenmitglieder hast, mindestens 50% sind stille Leser und dennoch deine Fans.

Mach dich in keiner Art und Weise von deiner Gruppe abhängig und hole die Mitglieder für wichtige Inhalte und Angebote auf deine Webseite

Stories bei Facebook sind die Kopie von Instagram und laufen nach einer Anlaufphase besser denn je. Wichtig: mach authentische Stories und optimiere sie über Filter, Emotions, Hashtags und Verlinkungen. Details über FB findest du hier.

Instagram

War es bis vor einem Jahr nur eine Bilderplattform für vor allem Anbieter von Produkten aus Fashion und Lifestyle, Künstlern und Fotografen, ist es heute der Nachfolger von Facebook, auf dem echter Content erwartet wird. Waren es vor einem Jahr noch 30 Hashtags, so können heute wenige mehr bewirken.

Bringe deine Beiträge die du sonst auf der Fanpage gebracht hast, auch oder in Instagram. Bitte poste jedoch nicht zeitgleich den gleichen Content in beiden Kanälen. Das langweilt, da du viele überschneidende Follower haben wirst.

Bediene in Instagram sowohl deine Chronik, als auch die Stories. 5 Stories am Tag sind durchaus optimal. Wenn du noch keine Stories machst, beschäftige dich mit diesem für dich neuem Thema. Lies hier mehr über Instagram.

Google Plus

Ist leider Geschichte. Diese Plattform hat den Wettlauf mit Facebook verloren und  wird geschlossen.

Twitter

... hat es in Deutschland nicht wirklich geschafft. Es gibt nur wenige Twitterer in Deutschland. Im internationalen Markt hat es eine wichtigere Bedeutung und die Plattform ist und bleibt der Nachrichtenkanal, in dem du News am schnellsten erfährst. Mit deinen Aktivitäten wirst du nach wie vor sehr gut Journalisten erreichen. Lies hier über Twitter.

YouTube

YouTube ist nach Google die größte Suchmaschine und eine Plattform der Zukunft. Der Kanal wird im Business von vielen noch viel zu sehr vernachlässigt, mich eingenommen, doch wird er bei der nächsten Generation eine große Bedeutung haben. Aus mehreren Gründen. Die Kinder von heute sind die YouTube-Videos-Schauer und werden auch zu allen anderen Themen dort suchen. Der Trend geht viel mehr ins gesprochene statt geschriebene Wort.
Videos und Audios werden in Zukunft eine noch größere Bedeutung haben.

Messenger

Werden eine Ergänzung zum E-Mail Marketing und von Facebook, dem ja sowohl WhatsApp als auch der Facebook Messenger gehört, sehr stark unterstützt. Automatisierte Nachrichten im Messenger werden die Ergänzung in deiner Marketingstrategie, vorausgesetzt, du bist offen für Neues. Aktuell bin ich dazu selbst in der Testphase und kann dir in einigen Monaten mehr dazu erzählen.

Es gibt noch zahlreiche weitere Plattformen wie SnapChat, Pinterest und mindestens 2040 weitere. Dazu kann ich dir keine Erfahrungen mitteilen, doch sie können durchaus für deine Strategie passend sein.

Wichtig für dich ist immer: Zu jeder Social Media Strategie gehört ein Blog, der in deine Webseite integriert ist. Dazu kannst du mehr in folgendem Beitrag lesen. Informiere dich immer über neuste Trends, besuche Konferenzen und Online Meetings zu diesem Thema, damit du immer die neusten Informationen hast und prüfen kannst in wie weit du es in deine Strategie integrieren möchtest.

Zeitdieb Social Media

Ist es bei dir so, dass du Social Media als Zeitdieb siehst? Verbringst du Stunden in Social Media Kanälen um zu konsumieren oder ist Social Media für dich heute ein Marketinginstrument mit klarer Strategie? 

Ich höre immer wieder: “Ich setze mir feste Zeiten um eine halbe Stunde Facebook zu checken, oder ich stell mir einen Wecker um mich nicht in den Social Media Kanälen zu verlieren oder wie soll ich das alles schaffen.“

Ich persönlich bin der Meinung es gibt zwei Gründe, warum du Social Media als Zeitdieb siehst:

Social Media ist keine Einbahnstraße

Alle Social Media Kanäle sind Kommunikationsplattformen und keine Einbahnstraßen wo einfach was reingeschüttet wird, und dann keiner antwortet oder mit dir kommuniziert.

Stell dir vor du gehst zu einer Geburtstagsparty für 30 Minuten und dann gehst du wieder. Dann hast du dich zwar gezeigt, aber du weißt nicht wirklich was auf der Party los war.

Social Media ist ein Marketinginstrument

Früher haben wir pausenlos telefoniert, sind hunderte Kilometer gefahren um uns persönlich zu treffen. Auch heute ist persönlich noch wichtig, doch virtuelle Medien sind eine geniale Ergänzung. So wie zum Beispiel Facebook. Für viele ist heute Facebook der "Dorfkonsum" von früher, wo wir mit einander reden können.

Doch wenn es dir deinen gewünschten Erfolg bringen soll, brauchst du einen Plan, eine Strategie und Ziele. Wenn du es nur zum Zeitvertreib machst um bunte Bildchen an zu schauen dann ist es wohl ein Zeitdieb.

Beantworte dir folgende Fragen:
  • Welches Ziel möchtest du mit diesem Marketinginstrument erreichen?
  • Wie viel Zeit bis du bereit dafür zu investieren?
  • Wen möchtest du überhaupt mit deiner Kommunikation in Social Media erreichen?

Meine Fans fragen mich immer:

„Wie viel Zeit verbringst du in Social Media?“

 Wenn ich ehrlich bin kann ich es gar nicht beantworten, auf jeden Fall verbringe ich viel Zeit in Facebook und Co, doch ich empfinde es nicht als viel und schon gar nicht als Zeitverschwendung. Denn Social Media Marketing gehört zu meinem Salesfunnel genauso wie weitere 24 andere Puzzelsteine.

Für mich als Vertrieblerin ist Social Media Marketing „ein Geschenk Gottes“ und es macht vieles so viel leichter. Doch ich habe in Gesprächen mit anderen immer den Eindruck es wird als Last empfunden. Da bekanntlich unser Mindset die Ergebnisse bestimmt empfehle ich es als große Chance zu sehen, und schon wird es viel leichter gehen. Und alles was leicht geht macht Spaß, und was Spaß macht geht leicht.

Letzte Woche habe ich einen Beitrag in einem Marketingbeitrag gelesen, wo das Ergebnis war. Geniales Marketing erspart den Vertrieb. Genauso empfinde ich es auch. Meine Strategie ist mit strategischem Marketing, und authentischer Kommunikation meinen Vertrieb zu machen. Der Wunsch vieler Unternehmer ist Kunden magisch anzuziehen.

Du siehst ich liebe es, so dass ich gleich vom Thema abkomme. Doch liegt ja alles im Marketing so eng beieinander und ist untrennbar.

Hier meine 21 Tipps damit Social Media für dich kein Zeitdieb ist:

  • Ändere dein Mindset und sehe es als große Chance.
  • Du darfst Zeit dafür aufwenden, wenn es dich zum Ziel führt.
  • Kommunikation braucht Zeit.
  • Mach dir die technischen Möglichkeiten zu nutze.
  • Apps und Smartphone werden dir es erleichtern.
  • Strategische Planung empfehle ich dir einmal wöchentlich am PC.
  • Plane Beiträge vor. Entweder in Facebook direkt(geht nur in der Fanpage) oder nutze Tools.
  • Du kannst auch Tools wie Buffer oder Hootsuite für deine Vorplanung nutzen.
  • Nutze Leerlaufzeiten für den Check deiner Nachrichten. Beispiel in der Straßenbahn, beim Bording oder im Liegestuhl am Pool.
  • Stelle das Abonnieren und die Benachrichtigungen der Profile deiner Freunde und Fans so ein, dass du nur siehst, was dir wichtig ist.
  • Trenne dich von Freunden, Fans oder Kontakten die dir nicht gut tun.
  • Nutze Gruppen für die Kommunikation zu Themen.
  • Moderiere eigene Gruppen, so hast du Fragen gebündelt und schaffst Anziehung.
  • Hab keine Angst etwas zu versäumen.
  • Nein sagen hilft auch hier, Mal was nicht zu lesen.
  • Bringe dich lieber in 3 Social Media Kanäle intensiv ein, statt in 10 nur oberflächlich.
  • Tue im Social Media was für andere, so werden sie was für dich tun.
  • Prüfe ob dein Fokus und dein Zeitmanagement im allgemeinen passt.
  • Mach einfach und hinterfrag nicht immer alles.
  • Sei keine Perfektionist und hab keine Angst vor Fehlern.
  • Plane dir Zeit ein für dein Marketing, und verplane dich nicht täglich im Tagesgeschäft.
  • Delegiere Aufgaben in diesem Bereich, oder auch in anderen Bereichen, so hast du Freiräume für dein Social Media Marketing.

Wie organisiere ich mich?

Es gibt keine Antwort dafür die für jeden Tag passt. Da mein Business sehr diversity ist und jeder Tag anders abläuft.

An Tagen wo ich für Vorträge, Keynotes oder Unternehmensberatungen gebucht bin checke ich meine 3 wichtigsten Kanäle zwei Mal täglich, meist morgens und abends.

Ich plane auf den zwei Fanpages in Facebook Beiträge vor. Dafür nehme ich mir einmal wöchentlich Zeit. Zusätzlich liebe ich Livekommunikation, denn was gestern war ist ja eh schon „Schnee von gestern“.

Mindestens einmal wöchentlich nehme ich mir mehr Zeit um in allen wichtigen Gruppen Mal quer zu lesen was anliegt. Ich werde oft in Beiträgen markiert, dort antworte ich mindestens einmal täglich. Und habe aber auch durch die Markierung den Vorteil den Beitrag nicht aus den Augen zu lieren.

Auf meiner Privatseite in Facebook lasse ich die Menschen an meinem Leben Teil haben und bringe Beiträge wie ich Lust habe, und je nachdem was ich gern mitteilen möchte. Es wird auch Tage geben wo nicht so viel passiert, oder wo es mehr Beiträge gibt.

Grundsätzlich empfehle ich dir: 

  • Mach dein Ding, aber mach es.
  • Finde deinen Weg und geh ihn.

Wenn es dir eine Last wird, solltest du über zwei Fragen nachdenken:

  • Ist dein Business für dich passend?
  • Passt Social Media zu dir?

Es geht auch noch heute ohne Social Media, doch dir entgeht eine wunderbare Chance.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Aktivitäten auf deinen Social-Media Kanälen

Deine Petra

Wir erstellen gern mit dir gemeinsam deine ganz persönliche Social Media Strategie und haben auch ein Redaktionsteam für die Betreuung deiner Aktivitäten.

www.petrapolk-consulting.com

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  1. Seit Kurzem führe ich ein kleines Unternehmen. Unsere Produkte kann man auch online bestellen, weshalb es wichtig ist Social Media effektiv zu nutzen. Ich kann mir vorstellen, dass mehr als drei Kanäle zu viel Zeit in Anspruch nehmen würden. Zuerst werde ich forschen, welche Social Media meine Zielgruppen am meisten nutzen.

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