Social Media

Reichweite braucht Mut

Diesen Beitrag schreibe ich Samstag 24. April 2020 um 9.30 Uhr, und ich liege noch im Bett. Gerade habe mir meinen Laptop geholt, weil ich das mit dir teilen möchte.

Vor einer Woche war ich bei Katrin Hill im Webinar und sie hat auch erzählt, du brauchst Beiträge, die viral gehen. Doch jetzt wirst du dich fragen, warum schaff ich das mit meinen Beiträgen nicht?

Ich kann es dir sagen: Weil du,

  • nur über deine Erfolge, Angebote oder die schönen Dinge im Leben sprichst
  • alles immer perfekt haben möchtest
  • nie ungeschminkt vor die Kamera gehst
  • immer darauf achtest, dass deine Frisur gut gestylt ist
  • zu wenig Mehrwert bietest
  • Interesse für andere Menschen fehlt
  • selbst nie kommentierst oder teilst
  • dich nicht traust, deine echte Meinung zu sagen
  • Angst vor einem Shitstorm hast
  • von allen geliebt werden möchtest
  • es allen recht machen möchtest

und ich könnte noch zahlreiche Dinge aufzählen. Doch du brauchst dir jetzt nur deine Beiträge anschauen und wirst sagen, ja das stimmt so.

Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht eine Lösung für dich hätte. Im Folgenden gebe ich dir 7 Tipps, wie du auch immer wieder mal ab jetzt einen anderen Beitrag einstellen kannst. Die Ergebnisse werden mir recht geben, und du darfst natürlich selbst entscheiden wie mutig du bist.


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Zuerst möchte ich dir mal erklären, was Social Media heißt:

Social = social

Media  = Medien

Im Wörterbuch wie folgt erklärt: „Die Gesamtheit der digitalen Technologien und Medien……wo Nutzer miteinander kommunizieren und Inhalte austauschen.“

Da fängt es schon an. Ich bin der Meinung, zu 80 Prozent wird der Zweck der sozialen Medien entfremdet, ich nehme mich dabei nicht aus. Viel zu viele nutzen die Medien nur, um etwas reinzuschütten, und von Kommunikation und Austausch keine Spur. Seit Jahren erzähle ich, du brauchst keinen Beitrag posten, wenn du nicht einmal Interesse für die Kommentare zeigst. Ein Grund, warum externe Plattformen keinen Sinn machen, du programmierst etwas vor, schüttest es in das Netz und dich interessiert ein „feuchten Kehricht“ was dann passiert.

Netzwerken heißt für mich: sich kennen lernen, sich austauschen, miteinander reden und dazu gehört ECHTES INTERESSE an dem anderen. Wenn du dich damit mal ernsthaft beschäftigst, kannst du dich jetzt schon fragen, ob du darauf überhaupt Lust hast. Wenn nicht, überdenke deine Aktivitäten. Denn beim Netzwerken geht es nicht um dich, sondern um die anderen. Doch warum ist es dennoch für dich wertvoll?

„Wer gibt wird bekommen.“

Wenn du das für dich geklärt hast, dann schau, ob du etwas von meinen 7 Tipps für mehr Reichweite umsetzen möchtest:

1. Schaffe mit deinen Beiträgen einen Unterhaltungswert.
Menschen wollen nicht belehrt werden, Menschen wollen nicht geholfen bekommen, Menschen wollen in den sozialen Medien nichts kaufen, sie wollen Unterhaltung. Ich weiss, das Leben ist kein Ponyhof und wir wollen und müssen alle verkaufen, doch das kommt erst im dritten oder vierten Schritt. Prüfe, ob du für mehr Unterhaltung sorgen kannst, ohne direkt zu verkaufen. Du wirst sehen, der Kauf kommt dann sowieso, doch vorher musst du sie zu deinen Superfans machen. Wie du das schaffst, erzähle ich dir in einem meiner nächsten Beiträge. Aus dem Grund abonniere gleich jetzt meinen Blog.

2. Teile dein Wissen großzügig ohne Erwartung.
Vor vielen Jahren habe ich dazu einen Satz gehört, ich weiß nicht mehr von wem: „Wer viel Wissen hat, kann viel Wissen rausgeben, ohne Angst zu haben, nicht mehr liefern zu können“
Hier ist Katrin Hill mein großes Vorbild. Sie gibt so viel Wissen kostenfrei raus, ob in Challenges, Webinaren, auf ihrer Seite oder in ihrer Story.
Sie ist auch die Jenige, die mich antreibt, diesen Beitrag zu schreiben, da ich nur bei einem sehr kleinen Prozentsatz sehe, dass sie wirklich verstanden haben, wie Social Media funktioniert. Wenn du richtig gut bist, wenn du die Expertin in deiner Branche, zu deinem Thema bist, dann musst du keine Angst haben. Wenn du noch Angst hast, mach erst mal deine Hausaufgaben, denn dann liegt es nicht an Facebook, dass es bei dir nicht funktioniert.

3. Streiche deinen Perfektionismus
Und da meine ich wirklich in allen Bereichen, damit meine ich jedoch nicht, dass du unprofessionell handeln sollst, aber gern unperfekt. Du hast es sicher schon oft gehört: „Lieber unperfekt starten, als nie“. Ja, das ist es . Schreib deine Beiträge wie dir der Schnabel gewachsen ist, du musst nicht auf jedem Foto, bei jedem Video perfekt gestytlt sein. Trau dich einfach auch unperfekt zu sein. Dazu gehören auch Tippfehler. Was habe ich im ersten Jahr meines Blogs für E-Mails und Nachrichten bekommen zu Tippfehlern und Rechtschreibfehlern. Ja ich weiß, es ist nicht meine Stärke, aus dem Grund geht heute jeder Beitrag in die Redaktion, doch wie heisst es zu schön, du wirst fürs Anfangen und Durchhalten belohnt und nicht dafür, bei anderen Fehler zu suchen. Doch ich habe es gemacht, ich mache es immer noch und genau das ist es, was mich von den anderen unterscheidet. Beginne du auch jetzt.
Dazu gibt es so einige Beispiele bei mir. Eins aus meiner Insta Chronik möchte ich dir zeigen.

4. Schwimme nicht immer mit dem Strom, besser voraus.
Damit meine ich jedoch auch nicht, immer gegen den Strom. Mach einfach Dinge anders, und vor allem, trau dich, Neues auszuprobieren, denn nur so bist du Vorreiter.

„Wenn du immer das machst, was alle anderen machen, wirst du auch immer das erreichen, was andere auch haben.“ Dazu gehört, traut dich mal, neue Dinge auszuprobieren. Nur wenn du es tust, wirst du erfahren ob es funktioniert. Warte nicht immer, ob es sich bei anderen tausendfach bewährt hat, und dann machst du es auch. Wie langweilig, dann ist ja der Zug schon längst abgefahren. Dazu gehört natürlich auch deine eigene Kreativität.

Schönes Beispiel, was ich einfach nicht für mich behalten kann, und wo ich köstlich gelacht habe: Seit 8 Jahren gebe ich Online Meetings, mache Videos und nutze viele technische Möglichkeiten. Vor 3 Jahren haben wir in unserer Community eine Online Mitgliedschaft eingeführt, bei der wir jetzt merken, wie vorausschauend das war.
Vor 5 Wochen gab es unseren ersten Online Kongress und seit 18. März haben wir alle Netzwerkevents in Online Meetings umgestellt, die übrigens einen sehr großen Zuspruch haben.
Vor etwa einer Woche bekomme ich eine Einladung von einem Frauennetzwerk wo in meinen Worten wieder gegeben steht: „Unser Event kann leider nicht stattfinden, doch die Referentin war so großzügig und hat uns den Vortrag als PDF zur Verfügung gestellt.“
Da fällt mir nichts mehr ein, sorry. Ich werde natürlich keinen Namen nennen, auch wenn du bei mir anfragst, doch fällt das für mich unter „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Das ist ein Beispiel von vielen. Schau du bei dir, ob du schon mit der Zeit gehst, und wenn nicht „gib Gas“, du hast keine Zeit mehr zu verlieren.

5. Trau dich, deine Meinung zu äußern
Und das ist nicht so einfach, da immer noch sehr wenig Toleranz und Akzeptanz herrscht, andere Meinungen zu respektieren und akzeptieren. Und ich bin ehrlich, auch ich gehöre oft dazu, dass ich mir denke, das behältst du mal lieber für dich, das teile ich dann nur in persönlichen Gesprächen mit ganz engen Freunden.
Doch die Welt ist nicht rosarot, und einen Shitstorm überlebt man. Ich selbst habe schon drei größere Shitstrom hinter mir, der erste war schon 2012, wo ich nicht bereit war, den Tod meiner Geschäftspartnerin öffentlich in sozialen Medien zu posten, da sie es nicht gewollt hätte. Es waren auch noch die Anfangszeiten meiner Aktivitäten in Facebook. Damals haben mich Fans und Freunde genötigt, es in Facebook einzustellen, was ich dann auch getan habe. Doch mal ganz ehrlich. Akzeptiert doch einfach, dass andere Menschen anders handeln und denken als ihr selbst. Das ist normal und gehört für mich auch zum guten Ton. Übrigens: damals war das Wort Shitstorm noch nicht im Sprachgebrauch, so wie früher auch keiner über Burnout gesprochen hat.
Was will ich dir damit sagen: Du wirst immer Menschen haben, die das, was du machst, nicht gut finden, das ist normal. Sei dennoch mutig, dein Ding zu machen.

6. Lass die Menschen an deinem Leben teilhaben
Denn Menschen kaufen von Menschen und nicht von Acount zu Acount. Du bist wichtig, denn deine Fans, Follower und Kontakte wollen wissen, wer du bist. Als ich mein erstes Buch geschrieben habe, hat mein Coach zu mir gesagt: „Petra, desto mehr du bereit bist, von dir preis zu geben, desto mehr werden dich die Menschen lieben.“ Da hatte sie recht, meine Story, dass ich selbst 40 Jahre keine Netzwerkerin war, schafft Nähe und die Leserinnen denken heute: „Echt, das hätte ich ja nie geglaubt.“
Du kannst es dir übrigens immer noch holen. LIKE, so netzwerken Sie sich an die Spitze.
Ein Beispiel von vielen:
Schreibt mir vor kurzem in Xing ein Kontakt, der sein Profil mit dem Unternehmensnamen und ohne Foto angelegt hat, eine Nachricht. Ich total verwirrt, da mir das ganz ehrlich noch nie passiert ist. Ich frage zurück wem der Account gehört. Die Antwort ist dann: „Ich nutze den Account nur beruflich, deshalb auch ohne meinen Namen und ohne Foto, sondern mit Firmenlogo“. Genau das meine ich damit, es geht um die Menschen die dahinter stehen.
Zurück zum Thema: Lass die Menschen an deinem Leben teilhaben, das macht dich authentisch und greifbar. Du kannst in sozialen Medien alles preis geben, was du mir auch erzählen würdest, wenn wir uns jetzt persönlich treffen. Folge mir in Facebook und Instagram dann kannst du schauen wie ich es machen und somit deinen Weg finden.

7. Mach dein DING
Nur so kannst du authentisch sein, nur so wirst du es schaffen, Superfans zu gewinnen, nur so glauben dir die Menschen, was du sagst.
Damit meine ich aber nicht, denke nur an dich, werde eine Egoistin, sondern mach alles so wie du es für richtig hältst. Du wirst nie von allen geliebt werden, auch den Beitrag werden einige super blöd finden, macht aber nichts. Du musst als erstes dich selbst lieben, dich immer wieder fragen: „Bringt mich das, was ich jetzt gerade tue meinem Ziel näher?“ Wenn du es mit ja beantworten kannst, dann tu es einfach, ohne es tausend mal zu hinterfragen und ohne zu schauen ob das Foto, die Frisur passt. Menschen, die ihr Ding machen, polarisieren sehr stark. Doch wenn du für dich eine Marke aufbauen möchtest, dann ist es zwingend notwendig, denn „Marken haben Ecken und Kanten, nur Nullen sind rund.“

Ich weiß, das klingt hart, ist aber so. Ich lade dich ein, komm am 21. Juni 2020 in Frankfurt zum Petra Polk Powerday, da wirst du noch viel mehr zu dem Thema erfahren, wie du eine starke Marke wirst, und wie du es schaffst, dass du deine Kunden magisch anziehst, dass du nie wieder Akquise machen musst, sondern du angerufen wirst, mehr als es dir lieb ist.

So jetzt ist es 2 Stunden später, und ich werde jetzt endlich mit Paul raus gehen. Er liegt übrigens neben mir und genießt es, dass er nicht so zeitig aufstehen musste.

Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg.

Deine Petra – Mentorin für weiblichen Erfolg im Business

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