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Netzwerken heißt blickig sein

Jetzt werden Sie sich fragen, was meint sie damit: „Netzwerken heißt blickig sein?“

Dazu gehören mehrere Puzzlesteine, die für mich in diesem Satz zusammengefasst sind. Zu allen Punkten werde ich Ihnen an gerade erlebten Storys erzählen, was ich damit meine.

1. Querdenken – Oft erlebe ich, dass Menschen in Einbahnstraßen denken und auch nicht die vielen Chancen sehen, die am Wegrand liegen

Story PP: Wenn ich an Buchhandlungen vorbei komme, nutze ich die Chance. Ich gehe selbst hinein und stelle den Einkäufern mein Buch persönlich vor. Sagte eine Dame letzte Woche zu mir, als ich Ihr sage, dass mein Buch Like – so Netzwerken Sie sich an die Spitze eine Mischung aus Storys und Erfolgstipps ist, zu mir: „Haben Sie sich die Storys ausgedacht?“ Okay, sagte ich mir, Petra, da hast du schon wieder etwas dazu gelernt. Auch das musst Du kommunizieren. Es sind ja deine eigenen Storys. Alle selbst erlebt und als so genial gefunden, dass ich sie Ihnen mit auf den Weg geben wollte. Wobei wir beim Thema wären, erkenne Chancen. Meine Chance war das Buch persönlich vorzustellen.

Story PP: Viele haben zu mir gesagt, warum machst Du die Buchparty in München? Warum nicht in einer anderen Stadt? Wir wären auch gern dabei. Okay, einige haben die Chance genutzt und sind von etwas weiter her angereist. Andere haben sich gleich Gedanken gemacht, lass uns doch während Petra in München feiert, mal eine weitere Buchparty für sie organisieren. Danke Sylvia , dass Du eine Netzwerken und Chancendenkerin bist.

2. Offen sein für Neues, Anderes

„Immer wieder höre ich, ich vernetze mich nur mit Menschen virtuell, die ich auch schon persönlich kenne.“ Oh, da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Nicht, weil ich die Person nicht mag, sondern weil ich mir denke „Mädel, wie willst Du da voran kommen.  Dein Tag hat ja auch nur 24 Stunden.“ Übrigens genau wie meiner auch. Sein Sie offen für neue Kontakte, sein Sie offen für persönliche Begegnungen mit Menschen, die Sie noch nicht kennen.

Story PP: Schreibt mir heute eine Unternehmerin in Facebook: „Hallo Petra, gratuliere zu Deinem Buch und Deiner grandiosen Buchparty in München. Sobald Du mal im Rhein-Main-Gebiet bist oder in der Nähe von Heidelberg/Mannheim, freue ich mich, sobald Du Lust hast, dass wir uns bei einem Lunch persönlich kennenlernen.“ Ja, jetzt könnte ich denken, meine Zeit ist eh so knapp und ich habe keine Zeit sie zu treffen. Oder wie mir vor zwei Jahren ein Unternehmer gesagt hat: „Wenn Sie sich mit mir treffen möchten, dann können Sie mich für ….buchen.“ Würde mir ja im Traum nicht einfallen. Ich bin immer offen, denn was weiss ich denn, wen sie alles kennt, sprich wer die Kontakte hinter dem Kontakt sind. Und nun treffen wir uns in 3 Wochen in Frankfurt.

3. Gutes Gedächtnis um den Kontakt zu richtigen Zeit abrufbereit zu haben

Ja ich glaube es ist eine besondere Gabe von mir. Ich werde immer gefragt, woher weißt Du denn so schnell wen Du empfehlen kannst. Oder wen Du fragen kannst wenn Du was bestimmtes brauchst. Mit welchem System arbeitest Du da? Ich arbeite mit keinem System, außer dass ich in Social Media meine Kontakte in Listen und Kategorien einteile, eine Datenbank besitze und ein super gutes Gedächtnis habe. Doch welche Empfehlungen habe ich abrufbereit? Das sind die, die immer präsent sind und sich auch bei mir immer wieder in Erinnerung rufen.

Story PP: Innerhalb kurzer Zeit war ich zwei Mal in meiner Heimat. Einmal aus einem nicht so erfreulichen Ereignis und jetzt am Wochenende zu einer Familienfeier. Doch gerade bei dem nicht so erfreulichen Ereignis habe ich eine Person getroffen, mit der ich 30 Jahre keinen direkten Kontakt hatte. Doch jetzt hat sich diese Person wieder bei mir in Erinnerung gebracht und war auch bei mir wieder präsenter, so dass ich mich kurzer Hand jetzt am Samstag entschlossen habe Kontakt aufzunehmen. Das Ergebnis ist ein Interview zu meinem Buch Like.

4. Zeitmanagement: Ich werde oft gefragt, wie machst Du das alles?

Okay, ich gebe zu, nicht jeder muss so organisiert und strukturiert sein, wie ich. Das hat auch nicht immer nur Vorteile. Doch bedarf es für alles eine gute Organisation. Was ja nicht spontane Aktivitäten ausschließt. Zum Beispiel nutze ich Wartezeiten, Bahn fahren und andere Pausen für Social Media Aktivitäten oder für ein Telefonat zwischendurch. Ansonsten arbeite ich eher blockweise und gern auch mal an Tagen, wo keiner arbeitet.  Sie kennen das sicherlich selber, dass man an solchen Tagen viel mehr erledigt bekommt, da dann keiner anruft und man nicht so oft gestört wird . Doch sicher darf auch hier jeder seinen Weg finden.

Story PP: Ich habe heute die Rückfahrt aus dem Wochenende für ganz viele Telefonate genutzt, die ich dann morgen nicht mehr erledigen muss. Oder ein weiteres Beispiel ist, dass ein Großteil meines ersten Buches bei Bahnfahrten entstanden ist. Dazu wurde ich oft gefragt, wie kannst Du Dich da konzentrieren. Das geht gut bei mir,. Ich bin mitten im Geschehen und oft sind es ja gerade erlebte Storys, wie auch heute hier im Blog.

5. Flexibilität und Spontanität

Ja, trotz Organisation machen spontane Aktionen Sinn und Sie sollten flexibel und spontan bleiben. Auch das sind Chancen und ich sage immer, wer weiß, für was sie gut sind.

Story PP: Am Wochenende war ich in der Nähe von Dresden und von 2000 bis 2004 habe ich in dieser Stadt gelebt. Dank Facebook hat ein Kollege mich nie aus den Augen verloren. Viele sagen immer „wir verfolgen Dich“ und ich, ja gut so. So war es auch heute. Er schreibt mir in Facebook:  Wann bist Du in Dresden? Ich schreibe ihm, in 40 Minuten und er, ich freue mich wenn Du vorbei kommst. So konnte ich heute einen Kontakt wieder treffen, den ich 9 Jahre nicht gesehen habe. Diese schnelle und unkomplizierte Kommunikation macht Facebook möglich, denn eine Telefonnummer hätte ich nicht zur Hand gehabt.

6. Vertrauen in andere und nicht alles selbst machen wollen

Ich erinnere mich noch genau, als meine Geschäftspartnerin vor 6 Jahren gesagt hat: „Wer wachsen will, muss delegieren können“ Ja, so ist es. Sie können und müssen nicht alles selbst machen. Und Sie brauchen Menschen, denen Sie vertrauen, die Ihre Sprache sprechen und die Aufgaben für Sie bestmöglichst erledigen.

Story PP: Sicher gibt es eine Vielzahl dazu, denn sonst könnte ich es wirklich nicht schaffen. Aktuelles Beispiel sind meine Buchpartys, die viel Energie brauchen. Viele Netzwerker/innen und Fans haben es unterstützt, ebenso natürlich mein Backoffice. Und dass sich in anderen Städten auch Fans finden, die sagen, ich will Dich gern beim Organisieren unterstützen, ist genial. Wichtig ist natürlich das immer das Win Win passt. Und denken Sie am Besten gleich jetzt darüber nach, was Sie delegieren können.

Was heißt nun „blickig“ sein für mich. Es gehört einfach so viel dazu, doch als wichtigste Botschaft. Öffnen Sie Ihren Blickwinkel und arbeiten Sie nicht nur im Unternehmen, sondern auch am Unternehmen. Der Blick von außen auf das Unternehmen mindestens einmal im Monat – dass ist eine wichtige Empfehlung von mir. Lassen Sie sich nicht von Ihren Tagesaufgaben leiten, sondern lenken und leiten Sie. Und ganz wichtig: Es gibt täglich hunderte von Chancen. Nutzen Sie diese und schärfen Sie Ihren Blick dafür. Denn selbst in der größten Herausforderung steckt eine neue Chance für Sie.

Welche Chancen haben Sie bekommen durch „blickig“ sein? Ich bin gespannt auf Ihre Erlebnisse und wünsche Ihnen noch eine erfolgreiche Woche

Ihre Netzwerkexpertin Petra Polk

 

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