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Ohne Sympathie kein Netzwerkerfolg

Das Leben könnte so einfach sein. Für Ihren persönlichen Erfolg zählen nämlich lediglich drei Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können:

  1. Ihr soziales Netzwerk

  2. Ihre kommunikative Kompetenz

  3. Ihre fachlichen Qualifikationen

Beim ersten Punkt steht Ihnen Petra Polk mit ihrem Buch: „Like – so Netzwerken Sie sich an die Spitze“ tatkräftig und professionell zur Seite. Den dritten Punkt setzt man in der heutigen Zeit eigentlich voraus: Sie müssen sattelfest in Ihrem Fachbereich sein, ohne Wenn und Aber. Außerdem kann man sich Wissen sehr schnell aneignen.

Sehr entscheidend jedoch, wie erfolgreich Sie privat und beruflich agieren, ist Ihr Kommunikationsstil. Wie positionieren Sie sich im (Erst-)Gespräch? Was gibt man preis, was nicht? Die alles entscheidende Frage jedoch ist: Wie komme ich sympathisch bei meinem Gegenüber an?

Sympathie tritt oftmals mit dem Gefühl der Vertrauenswürdigkeit auf. Wenn wir diese Emotion bei anderen auslösen können, haben wir in den meisten Fällen gewonnen und sind emotional positiv beim Gegenüber besetzt. Meyers großes Konversationslexikon von 1911 meint sogar, Sympathie sei ein Gefühl der spontan entstehenden inneren Verwandtschaft. Und die moderne Hirnforschung zeigt uns, dass bei der Wahrnehmung von Sympathie das Glückszentrum aktiviert und Dopamin ausgeschüttet wird. Wenn ich es mir aussuchen kann, dann kommuniziere ich lieber mit glücklichen Menschen. Sie nicht auch?

Die Wichtigkeit von Sympathie in verschiedensten Lebenssituationen kann aus diesen Blickwinkeln somit gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Menschen, die mir sympathisch sind, mit denen umgebe ich mich gern. Sie sehen, weshalb Punkt 1 und 2 sich gegenseitig beeinflussen. Je sympathischer ich wahrgenommen werde, desto größer und nachhaltiger wird mein soziales Netzwerk. Wenn mich jemand nach einer Empfehlung fragt, fallen mir üblicherweise die sympathischsten Menschen zuerst ein.

Ob wir sympathisch wahrgenommen werden, hängt zu einem großen Teil von uns selbst ab. Die Kommunikation bei einem Netzwerkevent ist oftmals geprägt von unseren Schokoladenseiten, von unseren Erfolgen und Siegen. Wir versuchen uns über unsere Stärken und Kompetenzen positiv beim Gegenüber zu verankern. Im „Elevator Pitch“ versucht man möglichst schnell möglichst eindrucksvoll anzukommen. Ein guter Versuch. Das Problem dabei: diese Strategie versucht jeder und trägt nicht automatisch zur Sympathiegenerierung bei.

Es gibt viele Wege, die nach Rom und somit ins Herz Ihres Gegenübers führen. Ich schlage jedoch einen außergewöhnlichen vor: Sprechen Sie von Ihren Schwächen. Was ich damit meine? Wenn Sie nervös sind, dann sprechen Sie dies ganz einfach an. Wenn Sie schüchtern sind, dann zeigen Sie dies. Wenn Sie kalten Schweiß beim Anblick eines vollen Saales mit fremden Menschen spüren, dann teilen Sie dies Ihrem Gegenüber auf charmante Art und Weise mit. Sie werden sehen, welche Wirkung ein Geständnis von Schwächen oder Ängsten haben kann. Sie werden als Mensch wahrgenommen. Man wird Verständnis zeigen, denn wer ist frei von Ängsten oder Schwächen? Wer Schwächen zugibt, der zeigt eigentlich Stärke, welche mit Sympathie honoriert wird. Die entscheidende Fähigkeit jedoch ist, den Spagat zwischen emotionaler Nähe und fachlicher Kompetenz herzustellen. Dies schaffen Sie, indem Sie sehr dosiert und vom Timing her passend, eine Ihrer Schwächen preisgeben. Der Gesprächspartner ist dann bereites emotional gut „eingeschwungen“ und offen für Ihre fachlichen Stärken.

Versuchen Sie es, knacken Sie Ihren persönlichen Sympathiecode. Sie werden sehen, diese Vorgehensweise wirkt Wunder.

Dass und viel mehr erfahren Sie in meinem Buch: Sympathie-Code – Wie Sie andere für sich gewinnen 

Viel Erfolg beim Umsetzen wünscht Ihnen

Michael Jagersbacher

 

 

 

Bild: http://www.miriamprimik.com/-/MichaelJagersbacher/

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