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Netzwerken: Die ABC-Strategie by Petra für deinen Elevator Pitch

Veröffentlicht Januar 7, 2023

Netzwerken: Die ABC-Strategie by Petra für deinen Elevator Pitch
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Wenn du Google und Fachbücher fragst, wirst du viele Strategien für deinen Elevator Pitch finden. Sehr lange habe ich meinen Kundinnen die AIDA-Formel empfohlen. Doch ich habe mich immer gefragt, wie kann ich sie noch vereinfachen.

Jetzt habe ich für dich einen Weg gefunden, meine ABC-Strategie. So kannst du dir deinen Pitch noch einfacher aufbauen. Denn alles was einfach geht macht uns mehr Freude und  wir nutzen es dann auch öfter.

Eine grundsätzliche Strategie von mir ist: Mach es einfach und dann mach es einfach, ohne viel nachzudenken.

Mit meiner ABC-Strategie für deinen Elevator Pitch hast du ein Bausteinsystem, das dir die Möglichkeit gibt, diesen schnell zu verändern. Sieh jeden Baustein als alleinstehend. Ich empfehle dir, dir für jeden Baustein mehrere Möglichkeiten bereit zu legen. Dann kannst du sie nach Herzenslust kombinieren.

Wie hört sich das für dich an?

Ich bin mir sicher, so etwas hast du schon lange gesucht und meine Strategie wird dir Leichtigkeit ins Pitchen bringen. Somit wirst du mehr Freude dran haben, es öfter nutzen und mehr Empfehlungen bekommen.

Jetzt verrate ich dir meine ABC Strategie und freue mich, wenn du in deinem Netzwerk den Beitrag weiterempfiehlst, sodass noch ganz viele davon erfahren. Je mehr großartige Netzwerkerinnen es gibt, desto mehr Empfehlungen bekommen wir alle.

Weitere Strategien rund ums Netzwerken liest du im Beitrag: "Netzwerken, ein Must für deinen Businesserfolg".

A = Anfang

Das wichtigste bei deinem Anfang ist: Er muss so was von neugierig machen! Denn nur so erreichst du die Menschen.    

Für den Einstieg hast du unterschiedliche Möglichkeiten diesen interessant zu gestalten. Ich gebe dir drei an die Hand, die sich bei mir bewährt haben. Doch bitte nimm dir eine kreative Auszeit und finde für dich noch weitere Möglichkeiten.

  • Ich persönlich nehme gern eine rhetorische, provokative Frage oder Behauptung, die gleich alle wachrüttelt.
  • Eine weitere von mir oft genutzte Variante ist eine echte eigene Story.

Wenn du mich schon länger kennst, hast du sie sicher schon gehört, die Rosastory. Genauso kannst du aber auch eine Story deiner Kunden nehmen oder dir selbst eine passende Story bauen. Mit der eigenen wirst du jedoch mehr punkten, denn diese kannst du am überzeugendsten erzählen und dein Publikum wird es dir danken, dass du ihm ein Blick in dein Leben gibst.

  • Die dritte Möglichkeit, die ich gern nutze ,wenn ich Vorträge zu Social Media Marketing oder zu Gendermarketing halte ist: Große Zahlen zu nutzen, die das Publikum zum Staunen bringen. Das hat den Effekt, dass die Zuhörer sich denken: Die hat ja echt Ahnung von dem worüber sie spricht.

Ich empfehle dir, lege dir mehrere unterschiedliche Einstiege zurecht.

Und du hast richtig gelesen: Den gleichen Aufbau haben meine Vorträge.

Ein Elevator Pitch ist ja auch ein Vortrag, ein KURZvortrag. Sprich, wenn du Vorträge hältst, kannst du meine ABC Strategie auch dafür nutzen. 

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B = Begehrlichkeit

Ich nenne diesen Teil auch gern den Mittelteil. Dieser Teil lässt sich von der Länge her von dir beliebig ausbauen, je nachdem wie viel Zeit du für deinen Pitch hast.

Meine Empfehlung ist: Lege dir Pitches in verschiedenen Längen bereit. Von 10 sec bis 3 Minuten sollte einiges dabei sein. Die meist genutzte Länge von Pitches bei Vorstellungsrunden in Deutschland sind 60 Sekunden, doch nur wenige schaffen es, diese Zeit einzuhalten.

Bei deinem Pitch ist weniger wirklich mehr. Je mehr du „rumlabberst“, desto weniger machst du neugierig. Ich persönlich schaffe es in 20 Sekunden sehr gut mich vorzustellen, denn ich bringe es gern auf den Punkt. Wenn du 60 Sekunden Zeit hast, heißt das ja auch nicht, dass du die gesamte Zeit nutzen musst.

Im Mittelteil deines Pitch solltest du deinem Zuhörer beantworten:

  • Was macht dich und dein Business einzigartig?
  • Welches Problem löst du und wie fühlt sich dein Kunde, wenn er mit dir zusammenarbeitet?

Menschen kaufen Lösungen und das gute Gefühl, das sie dann haben. Versetzt dein Gegenüber im Mittelteil schon in eine solche Situation, denn um so mehr wird er sich am Ende angesprochen fühlen. Nutze bildhafte, emotionale Sprache und meide Negativwörter wie „vielleicht“ und „hoffentlich“.

C = Call to Action

Ohne Handlungsaufforderung solltest du grundsätzlich nie aus dem Gespräch gehen, denn dein Zuhörer fragt sich dann: Und nun? Was soll ich jetzt damit anfangen? Was hat das mit mir zu tun?

Du kannst dein Gegenüber direkt zu einer Handlung auffordern oder ihm eine Empfehlung aussprechen. Sage ihm konkret, was er jetzt tun kann und wie er mit dir näher in Kontakt kommen kann.

Sieh deinen Elevator Pitch nur als Türöffner. Wenn du danach nicht weiter mit deinem Zuhörer in Kontakt kommst, ist dein Pitch nicht ausreichend.

Hier einige Beispiele für Call to Action:

Visitenkarten austauschen oder virtuell in einem Social Media-Kanal verbinden. Wenn du nur bei einer Person pitchst, empfehle ich dir, frag sie doch, was ihr Lieblingskanal ist und sende ihr dann dort eine Anfrage.

Die Handlungsaufforderung kann aber auch die Vereinbarung eines 1:1-Termins sein oder eine Empfehlung, wie dein Zuhörer Gesagtes gleich anwenden kann.

Eine Empfehlung von mir ist immer: „Wenn du mehr wissen möchtest, abonniere meinen Blog oder besorge dir meine Bücher.“

Wenn du Autorin und/ oder Bloggerin bist, dann kann das ein sehr wertvoller Abschluss sein. Wenn es dein Ziel ist, eine E-Mail Liste aufzubauen oder deine bestehende auszubauen, ist das ebenfalls eine gute Empfehlung. Der nächste Schritt ist nämlich nicht direkt der Verkauf, es sei denn der Zuhörer kennt dich schon sehr gut.

Jetzt hast du eine ganz einfache Möglichkeit, deinen Pitch immer wieder neu zu erfinden, denn es gibt eben nicht DEN Pitch. Passe ihn an die Situation, deinen Gesprächspartner und an das an, was dir gerade wichtig ist.

Macht dein Elevator Pitch neugierig?

Seit 20 Jahren beschäftige ich mich ganz intensiv mit Networking, ich habe viele gute Pitches gehört und immer noch viel zu viel langweilige und nur wenige die mich vom Hocker reißen.

Wenn es heißt, stell dich mit deinem Elevator Pitch vor, heißt es nicht, du sollst reden und reden und reden, sondern du darfst dich so präsentieren, dass bei den anderen ein Wow-Effekt, Neugierde und das Verlangen entsteht, diese Person möchte ich näher kennen lernen.
Zu oft habe ich erlebt, dass genau das Gegenteil erreicht wird. Wenn du deine Zuhörer schon in den ersten Sekunden langweilst, dann denken sie sich, was soll es nur werden, wenn ich mit der Person jetzt 20 Minuten spreche.

Der Elevator Pitch ist deine verblüffende Kurzpräsentation, ist dein Werbespot und soll die Ohren deiner Zuhörer erreichen. Dazu braucht es wirklich Übung, den zauberst du nicht mal so aus dem Hut.

Folgende Tipps möchte ich dir mit auf den Weg geben, und ich empfehle dir, finde deinen Weg. Auch hier gibt es nicht die eine Formel, aber vor allem ist es wichtig, dass du erkennst, wie wichtig es ist.

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Elevator Pitches mit verschiedenen Längen

Lege dir deinen Pitch in unterschiedlichen Längen zu recht.

  • 10 sec = 1 Satz
  • 30 sec
  • 60 sec,
  • 3 min

An die Situation anpassen

Aus meiner Sicht gibt es nicht den einen Pitch. Du solltest dir je nach Publikum, je nach Situation und je nach verfügbarer Zeit, mehrere zurecht legen.

Storytelling ist gefragt

Erzähle den Menschen Geschichten, damit sie aufwachen und dich damit in Erinnerung behalten. Mit Daten, Zahlen und Fakten kannst du niemanden verblüffen.

Weniger kann mehr sein

„Menschen reden sich um Kopf und Kragen“ war ein Spruch meiner Geschäftspartnerin Algunda. Es geht nicht um viel reden, sondern um die richtigen wenigen Worte.

AAA – anders als andere

Lass dir etwas Witziges, etwas Anderes, als es die anderen machen einfallen. Denke einfach mal quer und schräg, denn nur so wirst du einen Anker im Kopf deines Gegenüber setzen, so dass er dich nicht vergisst und dir Empfehlungen aussprechen kann.

Übung macht die Meisterin

Teste verschiedene Varianten aus, übe deinen Pitch und finde deinen Weg. Du veränderst dich, dein Pitch darf sich auch ändern.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Arbeite mit Metaphern und Bildsprache. Zum Beispiel, für Netzwerken könnte es ein Einkaufsnetz oder ein Spinnennetz sein. 
Der Apfelbaum steht bei mir für die Zeit, die es dauert, ehe du beim Netzwerken ernten kannst.

Dein Opener ist entscheidend

So wie du startest, wird sich entscheiden, ob die Menschen dir überhaupt ihr Gehör schenken. Wenn du dann eh noch die Zwanzigste bist, die sich vorstellt, brauchst du einen Wachrüttler, um Gehör zu bekommen.

Elevator Pitch: Welchen Nutzen bietest du

Es interessiert keinen, wie du die Menschen zu Ihren Zielen führst, deine 25 Ausbildungen und Zertifikate, sondern nur das Ergebnis. Genau das solltest du ihnen in deinem Pitch mitgeben.

Sogwirkung, Begehrlichkeit erzeugen

... das muss dein Ziel des Pitches sein. Alles andere ist Thema verfehlt. Deine Zuhörer müssen den Wunsch haben, mit dir weiter in Kontakt zu kommen, mehr zu erfahren und länger mit dir zu sprechen.

Zuletzt Gehörtes bleibt in Erinnerung

So wichtig wie der Einstieg ist der Ausstieg. Schließe deinen Pitch mit einer Handlungsaufforderung. Was sollen die Zuhörer tun? 
Und nenne deinen Namen zum Schluss, so bleibt auch dieser gut in den Köpfen deiner Zuhörer.

Dein Name

Zu oft erlebe ich als Einstieg: „mein Name ist.....“. 
Wenn schon so, dann bitte „ich bin.....“ Doch ich rate dir davon ab, mit deinem Namen zu beginnen, wenn das jeder macht wird es oberlangweilig. Meine Empfehlung, nenn ihn nach den ersten Sätzen oder/und zum Abschluss.

Was gehört in den Pitch?

Im Businesskontext ist es vollkommen unwichtig ob du verheiratet bist, Kinder hast und Hund und Katze. Meine Erfahrung ist, wenn bei einer Vorstellungsrunde einer damit anfängt, machen es alle. Mach es bitte nicht, denn schon so bist du wieder anders als andere.

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Nimm dir den Raum

Wenn du die Chance hast zu pitchen, nimm dir den Raum, steh auf, zeig dich in voller Größe und positioniere dich so, dass du zu allen Blickkontakt hast.

Knüpfe an deine Vorrednerin an

Profis können an jede Vorrednerin anknüpfen. Das kannst du trainieren und wird in der Fachsprache „die Stehgreifrede“ genannt. Suche dir ein Stichwort bei deiner Vorrednerin, an dass du anknüpfen kannst.

Jetzt empfehle ich dir:

  • Nimm dir Zeit zum Kreieren deines Pitches
  • Wenn du Hilfe brauchst, nimm dir einen Profi 
  • Präsentiere verschiedene Pitches, und schau dir die Resonanz an.
  • Übe und übe ihn immer wieder.
  • Die Hausaufgaben vorab für einen guten Pitch ist deine eigene Klarheit.

Ich wünsche dir, dass deine Pitches Früchte tragen und du zahlreiche Wow Effekte schaffst, und somit deine Kunden magisch anziehst.

Beste Grüße sendet dir deine Petra – Mentorin für weiblichen Erfolg im Business

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