Business

Lampenfieber darf sein

Ich liebe die Bühnen und Speaking. Oft werde ich von Fans, Freundinnen und Kundinnen gefragt:
„Hast du kein Lampenfieber vor deinen Vorträgen?“

Da sag ich: „Ein bisschen Lampenfieber darf sein, denn nur dann bist du richtig gut, und so ist es auch bei mir immer noch.“
Da ich jede Woche Vorträge halte, hält sich das mit dem Lampenfieber in Grenzen. Alles wo du eine gewisse Routine hast, wird für dich leichter. Was es mir leichter macht ist, ich bin keine Perfektionistin.

Als du deine erste Fahrstunde im Auto hattest, warst du sicher auch aufgeregt, und vor allem musstest du bei jeder Aktion nachdenken, wie es denn nun geht. Heute steigst du in dein Auto, und fährst einfach los, ohne groß nachzudenken.

So darfst du dir es auch auf den Bühnen vorstellen. Übung macht dich zur Meisterin und bringt Leichtigkeit in dein Tun.

Warum schreibe ich das genau heute? Gestern hatten mein Mann und ich ein Fotoshooting für eine Homestory in einem Frauenmagazin.
Da durfte ich mal wieder spüren, wie Lampenfieber ist. Es sollte ja richtig gut werden und es ist nichts, was wir täglich tun.

Was sind meine Tipps für dich, wenn du Lampenfieber hast:

  • Besinne dich deiner selbst. Du bist gut und du hast alles in dir.
  • Bereite dich gut vor, aber nicht zu viel
  • Plane genügend Zeit vorher ein
  • Reise, wenn möglich, einen Tag vorher zu deinem Vortrag an
  • Tanke vorher Energie. Wie? Das solltest du selbst herausfinden.
  • „Spickzettel“ erlaubt, keiner verlangt, dass du alles auswendig weißt
  • Trinke vorher ein großes Glas lauwarmes stilles Wasser, es beruhigt.
  • Lockerungsübungen bei Verspannungen helfen.
  • Deine Lieblingsmusik auf die Ohren
  • Atme tief durch
  • Suche dir freundliche Gesichter im Publikum
  • Iss vor dem Vortrag nur wenig.
  • Hab deinen Glücksbringer dabei.
  • Für deine Stimme – summe vorher ein Lied

Wenn du dennoch mal ein Blackout auf der Bühne hast, habe ich 3 mögliche Tipps für dich:

  • schau auf dein Spickzettel, es verlangt ja keiner von dir, dass du alles auswendig kannst
  • Wiederhole einfach den letzten Satz oder stell eine Frage, um Zeit zu gewinnen
  • Geh offen damit um, das Publikum wird dir deine authentische Art danken

Wovon ich dir ab rate ist:

  • Sag nicht, dass es dein erster Vortrag ist.
  • Sag nicht, dass du aufgeregt bist.
  • Lauf nicht von der Bühne.

Keiner kennt deinen Vortrag, keiner merkt dass du aufgeregt bist. Du selbst empfindest es anders als dein Publikum.

Für deine Vorträge ist das Wichtigste der Einstieg und der Ausstieg. Das solltest du richtig gut drauf haben.

Ich wünsche dir viel Erfolg für deine Bühnen.

Deine Petra

In den letzten 6 Jahren habe ich viele Frauen auf Ihrem Weg auf die Bühnen begleitet. Wenn du meine Unterstützung möchtest, schreibe mir gern eine E-Mail mit deinen ganz persönlichen Herausforderungen und Wünschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sign up to our newsletter!