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Social Media – Wie soll ich das schaffen?

Ja, das Thema Zeit ist eine sehr große Herausforderung. Vor allem, wenn es im Unternehmen nicht extra einen Social Media Manager gibt.

Diese Frage bekomme ich jede Woche mehrmals gestellt. Ja, ich kann es bestätigen, es ist schon oft eine zeitliche Herausforderung. Heute möchte ich dir meine 7 Tipps dazu mitgeben. Nimm Dir vom Buffet, was für dich passt.

 

1. Wie viel Zeit darf es sein?

Wenn Social Media in Deiner Marketing- und Vertriebsstrategie eine Möglichkeit ist neue Kunden zu gewinnen, dann darfst Du dafür Zeit aufwenden. In der ersten Zeit wird es Deine Zeitinvestition sein und erst nach ca. einem Jahr wirst Du ernten. Ich erinnere mich noch genau als ich 2007 meine ersten Schritte in Xing gemacht habe. Da habe ich so manches Mal gehört: „Das ist eh nur Zeit vertrödeln, das bringt eh nix…“ Natürlich hat es nicht gleich etwas gebracht. Deshalb ist es ja die erste Zeit einfach anstrengend. Doch habe immer das Ziel vor Augen, dass Du Dir langfristig ein Netzwerk aufbauen , Dich als Experte/in bekannt machen und ernten wirst. Versprochen.

 

2. Fokussiere Dich

Es gibt über 240 Plattformen. Du musst nicht auf jeder „Hochzeit tanzen“. Finde heraus welche Plattformen zu Dir passen, wo der Kommunikationsstil zu Dir passt und natürlich macht es auch Sinn, dass Deine Zielgruppe sich auf dieser Plattform tummelt. Doch nutze keine Plattform, wo Du keine Lust drauf hast. Ich empfehle Dir, bediene mindestens 3 Plattformen. Denn auf einer wirst du nie alle erreichen. Es geht nicht um alle. Doch verschiedene Plattformen haben unterschiedliche Möglichkeiten. So hast Du bei Facebook nun mal die meisten User, YouTube ist für Deine Videos und Xing hat Suchfunktionen die keine andere Plattform bietet.

Ich selbst bediene XING, Facebook und Twitter täglich und alle anderen sporadisch.

 

3. Kann ich mit Tools mehrere Plattformen bedienen?

Ja kannst Du. Wie zum Beispiel mit Hoot-Suite oder Buffer. Doch ich persönlich bin kein Freund davon. Vor allem nicht, wenn Du dann zeitgleich auf allen Plattformen den gleichen Inhalt postest. Denn alle Plattformen haben andere Kommunikationsstile und meist hast Du User wie mich, die dann auf allen Kanälen den gleichen Inhalt lesen. Wie langweilig. Wenn Du diese Tools nutzen möchtest, dann bitte so voreinstellen, dass nicht überall zugleich der selbe Inhalt kommt. Vieltwitterer nutzen gern Hootsuite.

Ich persönlich plane auf Facebook Fanpages meine Inhalte vor, meinen Blog habe ich verknüpft und ich mag sonst Echtzeitkommunikation. Weil alles was nicht up to date ist, „Schnee von gestern“ ist.

 

4. Spaß und Umsatz macht es möglich

Wenn Du gefallen an Social Media Marketing gefunden, für Dich eine Strategie gefunden entwickelt hast, dann wird es Dir Spaß machen und wenn dann die ersten Kunden Dich als Experte/in in diesen Medien wahrnehmen und bei Dir Umsatz machen, dann siehst Du es eh nicht mehr als Arbeit und wenn doch dann denk einfach einmal drüber nach, wie viel Zeit und Arbeit haben wir früher in Telefonakquise investiert und die Telefonhörer waren so schwer.

 

5. Delegieren – statt lamentieren

Auch darüber solltest Du nachdenken. Wenn es überhaupt nicht zu Deinen Stärken gehört und Du so viel Zeit brauchst, dass sie Dir für Deine wichtigsten Aufgaben im Unternehmen verloren geht, dann delegiere es an eine Social Media Agentur. Wichtig dabei ist, dass es eine klare Strategie gibt und diese mit Deinen Worten kommuniziert wird.

Vor vielen Jahren hat meine Beraterin zu mir gesagt: „Petra, es ist nicht entscheidend, ob du darauf Lust hast, sondern ob Dein Unternehmen es braucht.“ Stell Du Dir auch diese Frage und dann entscheide, ob Du es selbst machst, eine Mitarbeiterin beauftragst oder extern delegierst.

 

Ich persönlich bin der Meinung, an Social Media kommt heute keiner mehr vorbei. Egal ob du ein Produkt, eine Dienstleistung oder Dich selbst verkaufen möchtest, ob Du Haare schneidest, Autorin bist oder für Vorträge gebucht werden möchtest. Wenn Du es nicht nutzt, nutzen die Chancen andere. Das ist wie bei dem Geld. Es ist nie weg, es haben nur andere.

 

6. Mobile Geräte machen es möglich

Heute sind wir auch unterwegs online. Tolle Smartphones machen es möglich auch unterwegs in Social Media aktiv zu sein. Bitte nicht im Stau und an der roten Ampel, das kann echt blöd ausgehen. Doch nutze doch Zeit wie wenn Du im Bus, in der Straßenbahn oder in der Bahn bist, wenn Du beim Arzt warten musst, wenn Dein Kunde Dich einmal warten lässt oder wenn Du Beifahrerin bist. Oft braucht es nur wenige Minuten aktiv zu sein und es kann eine geniale Wirkung erzielen. Sei eine Chancendenkerin und denke nicht ständig es ist anstrengend. Denn daran, wenn Du in Social Media keine Chance siehst, wird es für Dich anstrengend sein.

 

7. Lass Dich von Profis unterstützen

Wie bei allen Themen in Deinem Unternehmen braucht es eine Strategie und ein Fundament für Deinen Erfolg. Nimm dir Profis, die dich unterstützen, vor allem am Anfang und dann lerne allein zu laufen. Auch beim Fahrrad fahren lernen hattest Du am Anfang eine helfende Hand oder Stützräder und heute kannst du ganz allein Fahrrad fahren. Geht auch bei Social Media.

Welche Tipps möchtest Du meinen Lesern und Leserinnen mit auf den Weg geben? Ich freue mich auf Deinen Kommentar hier im Blog.

 

In diesem Sinne wünsche ich Dir ganz viel Spaß dabei und wenn Du Profis brauchst, mein Team und ich sind gern für Dich da. Wir unterstützen Dich, nach 3 – 6 Monaten allein in Social Media zu laufen und vor allem mit Spaß und ganz viel Erfolg für Dein Unternehmen.

Schönes Wochenende wünscht Dir Netzwerkexpertin Petra

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