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Aus den Augen, aus dem Sinn

Diese Woche war ich auf 3 Netzwerkveranstaltungen mit insgesamt 171 Teilnehmerinnen und habe mit 20 Frauen persönlich gesprochen. Wenn nicht jetzt auf meinem Schreibtisch die Visitenkarten liegen würden, würde mir weder Name, noch Business, noch Stadt der Damen einfallen.

 

Warum schreibe ich Ihnen das. Unsere Visitenkarte ist unser Platzhalter im Gedächtnis unserer Gesprächspartner. Dennoch erlebe ich immer wieder, egal wo, das ich höre: „Meine Visitenkarten sind gerade aus, Visitenkarten habe ich nicht, habe die falsche Handtasche dabei, die alte Visitenkarte passt nicht mehr, und die neuen sind noch nicht fertig, habe ich vergessen oder, oder.

Übrigens fast immer von Frauen. Ich glaube Männer würde das nie passieren. Ich habe jedenfalls noch nie einen Mann getroffen, der mir keine Visitenkarte geben konnte.

 

Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag geschrieben: „Sind Visitenkarten Schnee von gestern“ Natürlich nicht. Wir haben doch nicht so ein super Gedächtnis das wir uns alles merken können.

Ich selbst nutze die Visitenkarten um später noch zu wissen, wann habe ich wen, wo getroffen und was haben wir besprochen. Danach vernetze ich mich mit den Netzwerkern in Social Media, lege gleich dort eine passende Kategorie oder Liste genau zu diesem Event an, so dass ich jederzeit auf Knopfdruck diese Kontakte wieder abrufbar habe.

 

Der nächste Schritt bei mir ist, die Karten separat abzulegen mit denen ich danach noch Mal in Kontakt treten möchte. Das heißt ich mache dann aus den 20 Karten eine Auswahl wo ich meine, da könnte ein Business entstehen, ich möchte dem Kontakt noch was senden, oder habe sogar versprochen eine Information zur Verfügung zu stellen, oder mir fällt gleich spontan eine Empfehlung ein.

Alle anderen Karten brauche ich erst Mal nicht mehr, und bewahre Sie ganz altmodisch in einem Karton auf.

 

Heute gibt es ja schon die verschiedensten Möglichkeiten Visitenkarten auf zu bewahren. Neulich in Hamburg hat mit eine Unternehmerin sogar die App CamCard empfohlen, mit der Sie die Karten einscannen können.

Welche Variante nutzen Sie?

Schreiben Sie einfach Ihre Tipps dazu in die Kommentare.

 

 

Mein 3 Tipps für Ihre Visitenkarten:

 

Nie ohne Visitenkarte das Büro verlassen

 

Bitte haben Sie immer genügend Visitenkarten dabei, egal wo Sie hingehen. Denn in jeder Situation können Sie Menschen treffen, da Netzwerken nicht an einen Termin und auch nicht an einen Event gebunden ist.

 

Qualität schließt auf Professionalität

 

Bitte achten Sie auf eine professionelle Qualität. Denn diese muss zur Wertigkeit Ihres Unternehmens passen. Bitte nutzen Sie keine „handgestrickten“ Karten.

Geben Sie durch Ihr Logo, Ihren Slogan, Ihre Unternehmensfarbe Ihrer Visitenkarte Ihre Einzigartigkeit. Es gibt heute die unterschiedlichsten Möglichkeiten an Materialien und vor allem achten Sie wenn Sie aus Papier sind auf die Papierstärke. Erst vor kurzem habe ich eine Karte aus Holz und eine aus Edelmetall bekommen.

Auch sind Postkarten kein Ersatz für Visitenkarten, denn auf Grund der Ablage und Aufbewahrung kommen viele mit Karten besser klar, und werden eher darauf zurück kommen.

 

Aufbewahrung Ihrer Visitenkarten

 

Vor allem Frauen kennen das. In unseren Handtaschen finden wir immer alles nur nicht das, was wir gerade brauchen. Mein Tipp an Sie: Nutzen Sie ein Fach der Tasche nur für die Aufbewahrung der Karten oder legen Sie sich Visitenkartenhüllen zu, wo Sie diese geschützt aufbewahren können. Denn Karten mit Beschädigungen, Eselsohren und Verschmutzungen sprechen leider auch nicht für uns.

So können Sie auch, wenn Sie die Handtasche wechseln, schnell auch diese Hülle mit umpacken, oder Sie nutzen gleich eine Tasche in der Tasche.

 

Ich werde auch immer wieder gefragt mit oder ohne Foto?

Das ist wirklich Geschmacksache, kommt auch darauf an wie oft Sie die Haarfarbe, den Haarschnitt wechseln und wie viele Karten Sie verteilen. Denn wir alle verändern sich schnell und wenn Sie 500 Karten in 2 Jahren brauchen dann macht es eher keinen Sinn, doch wenn Sie dazu nur 2 Monate brauchen kann es schon Sinn machen, denn so schnell werden Sie sich nicht verändern.

Natürlich hat das Foto einen höheren Wiedererkennungswert als ohne Foto.

 

Wenn Sie Empfehlungen brauchen für Experten die Sie beim Entwurf Ihrer Visitenkarten unterstützen können,  fragen Sie mich gern nach einer Empfehlung.

 

Wenn Sie selbst Experte für diesen Bereich sind empfehle ich Ihnen schreiben Sie ein Kommentar hier unter den Blog mit Ihren Kontaktdaten und teilen Sie den Blogbeitrag so erfahren auch Ihre Fans von meinen Beiträgen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen jetzt ein entspanntes Wochenende und für Montag einen erfolgreichen Wochenstart.

 

Liebe Grüße Ihre Netzwerkexpertin Petra Polk

 

P.S.

Wenn Sie wissen möchten wie Sie aus den Visitenkarten Kunden machen, dann kommen Sie am 26.09.15 zum Workshop von W.I.N Women in Network zum Thema Kundengewinnung. Informationen finden Sie hier.

6 Gedanken zu „Aus den Augen, aus dem Sinn

  1. Danke für den Beitrag. Visitenkarten sind das A und O für alle Unternehmer und Freelancer. Ein Tipp von mir: Wählen Sie Papier, das sich gut mit einem Kugelschreiber beschreiben lässt. Warum? Sobald ich eine Karte erhalte, mache ich mir darauf Notizen über die Person, wann und wo ich mit ihr ins Gespräch gekommen bin. Beim späteren Netzwerken sind diese Stichworte Gold wert.

  2. Für mich sind doppelseitige oder klappbare Visitenkarten ein „no go“. Ich bin genauso „altmodisch“ wie Sie – liebe Frau Polk – und lege die Visitenkarten nach der Bearbeitung in einer Vistenkartenrollablage mit Klarsichthüllen (keine Ahnung, wie das Ding richtig heißt) ab. Von daher sind für mich ausschließlich Informationen, die auf einer Seite stehen, auf einen Blick sichtbar. Genauso geht es mir mit exotischen Formaten!
    Ebenfalls sollten aus meiner Sicht Visitenkarten klar sein, ohne Schnörkel usw. kommt natürlich auch etwas auf das eigene Portfolio an.

  3. Danke Frau Künkel für Ihren Beitrag. Ja das ist ein guter Tipp beschreibbares Papier. Meine Ergänzung, wenn Sie sich während des Gespräches Notizen auf der Karte machen, dann holen Sie sich kurz das Einverständnis des Gesprächspartners ein.

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