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Netzwerken und Social Media Marketing – mit Facebook-Gruppen zum Erfolg

Du liest Petra Polks Blog, so weißt du schon viel über Netzwerken und wie du dein Business mit aktiven Beziehungsaufbau und –pflege stärkst. Ich freue mich sehr, dass Petra mir die Gelegenheit bietet dir einen Teilaspekt von Social Media Marketing, der für mich ganz wesentlich zum Erfolg meines Unternehmens beigetragen hat, vorzustellen.

(M)eine Erfolgsgeschichte

Falls du mich noch nicht kennst, mein Name ist Tom Oberbichler und ich bin Bestsellerautor und Buchmentor. Ich unterstütze Unternehmerinnen und Unternehmer dabei mit einem Ratgeber oder Sachbuch ihre Positionierung als Expertin zu schärfen, neue Einnahmequellen zu schaffen, qualifizierte Kontakte zu gewinnen und das eigene Branding zu stärken.

Facebook ist dabei für mich der wichtigste Kommunikationskanal, ich finde Partnerinnen und Kunden auf dieser Social Media Plattform – und sie finden mich. J

Ich selbst bin seit 2008 auf Facebook aktiv – ich folgte damals der Empfehlung eines Marketing Trainers, Markus Scheuer. Zu Beginn hatte ich ehrlich gesagt keinen Plan und habe diese, für mich neue Welt einfach erkundet.

Ich war zu der Zeit selbst noch angestellt als Kommunikationstrainer tätig und habe schlicht den Boden vorbereitet für die Entwicklung, die mit meiner Unternehmensgründung in 2011 begann.

Ich muss dich warnen – ich kann und will keine „Erfolgreich in drei Monaten“-Geschichte anbieten. Ich habe lange gebraucht, um mit meinem Business Erfolg zu haben. Ich konnte von Anfang an von meinen Trainings und später Büchern leben – und da waren sehr viele Punktlandungen dabei, wo es sich Monat für Monat gerade ausging. Ich musste jede einzelne Investition genau abwägen, auch wenn es nur um 50 oder 100 Euro ging.

Seit Frühling 2015 läuft mein Buchmentoringbusiness optimal, ich bin regelmäßig ausgebucht und führe ein Leben ganz nach meinen Vorstellungen.

Bücher sind eine entscheidende Zutat für meinen Erfolg, Netzwerken und da vor allem die Arbeit in themenspezifischen Facebookgruppen sind ein weiterer, den ich dir heute gerne näherbringen möchte.

Denn die Strategie, die ich entwickelt habe, funktioniert nicht nur für Menschen, die Autorin oder Autor werden wollen, sie ist allgemein anwendbar.

Im Mittelpunkt steht der Mensch

Es ist gerade im Onlinemarketing viel von „der Liste“, „den Kontakten“ die Rede. Mir ist dieser Blick zu versachlichend. Am Ende bin ich Mensch und du bist Mensch – worum es mir beim Netzwerken geht ist: Ich will Menschen finden, die zu mir passen und zu denen ich passe. Auf dieser Grundlage baue ich Beziehungen auf und stelle Verbindungen her. Reine Sichtbarkeit alleine bringt gar nichts, wenn es nicht gelingt einen aktiven Austausch zu erzeugen und zwischenmenschliche Verbindungen aufzubauen, zu pflegen und zu fördern.

Jetzt bin ich mir vollkommen klar, dass es viele Wege, Plattformen und Medien gibt, um dies zu tun. Petra Polks W.I.N Women in Network ist eine, Facebook eine andere.

Deine Aufgabe ist herauszufinden, wo du dich am wohlsten fühlst, wo die Menschen sind, die du erreichen, mit denen du dich verbinden willst.

Für mich ist das Facebook und ich habe 2 Wege, wie ich neue interessante und interessierte Menschen kennenlerne: Entweder sie sind Freunde von Freundinnen oder ich treffe sie in themenspezifischen Gruppen.

Während, die Freundinnen meiner Freunde oft zufällig zu spannenden Begegnungen führen, ist der Prozess über Facebookgruppen gut planbar.

Eine eigene Facebookgruppe

Die vielleicht offensichtlichste Möglichkeit besteht darin eine eigene Facebookgruppe zu gründen. Gesagt, getan?

Das kommt darauf an, wenn du schon ein großes, aktives Netzwerk hast, dann ja. Wobei dir klar sein darf, dass eine eigene Facebookgruppe regelmäßige Arbeit macht und zwar nicht knapp. Mitglieder gewinnen ist eines, Aktivitäten anstoßen ein anderes und ein wertschätzendes Klima zu etablieren und aufrechtzuerhalten kommt dazu. Vom Spam, mit dem du dich herumschlagen darfst, will ich hier gar nicht sprechen.

Wirkliches Leben kommt in so eine Gruppe anhaltend meist, wenn du die magische 500 Mitgliederschwelle überschritten hast – und das sind ganz schön viele Menschen, die du für dein Thema interessieren und deine Gruppe gewinnen darfst.

Und es ist für viele ein tolles Erfolgsmodell, Marit Alkes Onlinekurs-Gruppe ist ein gutes Beispiel und ich selbst mache mittlerweile mit meiner Buch und eBookschreiben – be wonderful-Gruppe (https://www.facebook.com/groups/Buchundebookschreiben) gute Erfahrungen. Ich habe davor allerdings zahlreiche Lernkilometer zurückgelegt. J

Themenspezifische Facebookgruppen

Der einfachste und meiner Erfahrung nach auch effektivste Weg ist, dich in Gruppen einzubringen, die andere Expertinnen und Experten zu Themen leiten, die dich interessieren.

Die Chance dort lohnende Beziehungen aufzubauen ist groß, die Vorteile im Vergleich zu einer eigenen Gruppe – gerade, wenn du erst beim Aufbau eines aktiven Netzwerks bist – ebenso.

Hier die für mich entscheidenden:

  • Du kannst dein Engagement super timen und selektiv aktiv sein, weil du nur für dich und nicht die ganze Gruppe verantwortlich bist.
  • Der Kreis der Menschen, die du potentiell erreichen kannst steigt teilweise bei gleichem Zeiteinsatz exponentiell, weil du von der Aufbauarbeit anderer profitierst.
  • Du kannst unterschiedliche Zugänge zu den Themen testen, die dich und deine Zielgruppe interessieren, weil du auch angrenzende Bereiche nutzen kannst.

Die Anleitung

Ich teile gerne meinen praktischen Plan mit der. Er funktioniert für mich und meinen Kundinnen super.

Ich suche mir in der Regel drei Facebookgruppen aus, die ich mir genauer anschaue. Am liebsten nehme ich Gruppen, die von Unternehmerinnen und Unternehmerinnen geleitet werden, die andere Dienstleistungen als ich für eine ähnliche Zielgruppe anbieten. In meinem Fall, können das Gruppen für Kundinnenakquise, WordPressseiten, Onlinekurse sein.

Mehr als drei zur gleichen Zeit mache ich nicht, das wäre eine Verzettelung und ich zeige dir gleich warum.

Als nächsten Schritt gehe ich nämlich in diese Gruppen, lese die Gruppenbeschreibung und beobachte die Kommunikation in der Gruppe. Dabei achte ich schwerpunktmäßig auf drei Aspekte:

  • Wie kann ich andere Gruppemitglieder oder die Admins unterstützen?
  • Wer bringt sich aktiv, positiv und konstruktiv in die Gruppe ein?
  • Wie ist das Gesprächsklima in der Gruppe?

Wenn ich mich mit den Ergebnissen wohlfühle, meine Neugier bestärkt wird und ich Wege finde mich zum Vorteil der Gruppe einzubringen, dann beginne ich damit. Dosiert.

Ich schaue zu Anfang einmal am Tag in die Gruppe und scanne 3 – 5 Tage lang, dann habe ich meist einen guten Überblick und weiß woran ich bin. Entweder gehe ich wieder oder ich beginne mitzumachen.

Die erste Aktivität ist dabei meist eine Vorstellung. Fast alle Gruppen laden dazu ein und ich tue das IMMER. Oft ist das auch eine Gelegenheit auf die eigenen Internet- oder Facebookseite einzuladen – das lerne ich aus den Gruppenregeln und der gängigen Praxis.

Dann beginne ich andere Beiträge zu liken, kommentieren, Fragen zu beantworten, beteilige mich an Diskussionen.

Was in allen Gruppen gleich ist: Du triffst auf viele passive und einige aktive Mitglieder. Die Beziehungen zu den Passiven entstehen zumeist indirekt – sie bemerken mich und kommen zu einem späteren Zeitpunkt auf mich zu. Mit den Aktiven komme ich oft schon in der Gruppe in einen Austausch. Wenn der sich gut entwickelt, stelle ich eine Freundschaftsanfrage, in der ich mich auf unsere Kommunikation in der Gruppe beziehe.

Dann vertiefe ich die Beziehung, indem ich mir die Internetseite der betreffenden Person anschaue, Blogartikel kommentiere, den Newsletter abonniere.

Immer vorausgesetzt, dass dieser Kennenlernprozess und die Verbindung, die dabei entsteht, sich gut anfühlt und interessant bleibt, ist der nächste Schritt eine Nachricht, in der ich dem Menschen schreibe, was mich an ihm, an ihr beeindruckt hat und ein Telefonat oder Skypegespräch vorschlage, indem wir uns und unsere Tätigkeit besser kennenlernen.

99% der Menschen freuen sich über solche Einladungen – mit der beschriebenen Vorbereitung und das ist ein Weg, wie ich mein Netzwerk dynamisch wachsen lasse.

Ich behalte die einzelnen Gruppen meist 1 – 3 Monate im Fokus, dann wende ich meine Aufmerksamkeit anderen Gruppen zu, wo ich teils schon Bekannte und viele neue Menschen erleben kann.

Bei einigen Gruppen bleibe ich auch „hängen“, weil sie vom Thema oder dem Klima her so einladend sind, zu anderen kehre ich nach einiger Zeit wieder zurück.

Meine Powertipps für dich

Wenn etwas schlecht beginnt, geht es in der Regel auch so weiter.

Komme ich in eine Gruppe, wo ein Werbelink den nächsten jagt oder das Gesprächsklima nicht wertschätzend ist, gehe ich gleich wieder und wende meine Aufmerksamkeit lohnenderen Gruppen zu. Die gibt es immer!

Dir ist sicher aufgefallen, dass es bei meiner Strategie nicht darum geht die eigenen Leistungen und Angebote offensiv zu propagieren. Das ist Absicht. J

Ich stelle mich vor und dann helfe, unterstütze, fördere ich. Meine Angebote finden die Menschen, für die sie richtig sind, in diesem Prozess von selbst.

Das ist mit ein Grund, warum ich den Strategiesessions, die ich kostenlos anbiete, um herauszufinden ob Menschen mit ihren Buchprojekten zu meinen Leistungen passen und umgekehrt, so viele Menschen treffe, die mich und meine Arbeit schon kennen und schätzen und sich darauf freuen mit mir zu arbeiten.

Und jetzt du

Ich glaube ja nicht an die EINE Lösung, die für alle gilt. Wozu ich dich einlade ist: Nimm dir die Strategie und teste sie für dich, passe sie an dich und deine Bedürfnisse an und finde so DEINEN Weg.

Sobald dir dabei ein eigenes Buch in den Sinn kommt, freue ich mich, dass ich dir wieder einfalle!

Und falls du meine Netzwerkstrategie näher kennenlernst, freue ich, wenn du dir mein aktuelles Buch „Mission Bestseller – Ratgeber und Sachbücher erfolgreich vermarkten und verkaufen. Eine Anleitung“ holst oder dir vielleicht meinen Podcast anhörst.

Viel Erfolg bei allem, was du tust und frohes Schreiben – be wonderful!

Tom Oberbichler, Buchmentor

 

Mission Bestseller Buchmarketing Cover

2 Gedanken zu „Netzwerken und Social Media Marketing – mit Facebook-Gruppen zum Erfolg

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