Meine Reise, Tag 32 bis Tag 38 – 25. Mai – 31. Mai 2026
25.5. Tag 32 – Die Reise geht weiter an der Makarska-Riviera und durchs Gebirge mit wunderbaren Ausblicken auf die Halbinsel Pelješac. Schon dieser Weg ist ein Wow-Erlebnis. Ein traumhafter Sonnenuntergang am Surferstrand in Vaganj. Für alle Surfer und Windfoiling-Fans ein echter Geheimtipp. Mein Appartement ist großartig. Die Vermieter sprechen sehr gut Deutsch und sind für alle Wünsche der Gäste offen. Hier kannst du auch regionale Produkte kaufen und ich bekomme gleich einen Roséwein als Wiedergutmachung, denn das WLAN geht leider nicht. Gut, dass ich kein Meeting habe. Doch mein Tipp für dich: Wenn du online arbeitest, habe grundsätzlich immer dein eigenes Internet dabei.



26.5. Tag 33 – Heute schleicht sich bei mir ein Gefühl von Unsicherheit ein. Dazu führen viele Kleinigkeiten, die sich in dem Moment aber nicht klein anfühlen. Jetzt ist in meinem Auto zu viel Öl, bei meiner Kühlbox ist der 12-V-Stecker defekt und die Summe dieser Unwegsamkeiten lässt mich auch zweifeln, ob ich noch genug Geld habe, die Reise fortzusetzen. Zu deinem Verständnis zum Geld: Ich finanziere meine Reisen aus der Vermietung meiner Wohnung und aus den laufenden Businesseinnahmen. Es gibt kein Konto mit Rücklagen. Warum nicht, ist dabei nicht relevant. Ein Gespräch mit einer Freundin bringt mich wieder ins Vertrauen. Schön, wenn wir auch für solche Situationen Freundinnen haben, die uns ein Ohr schenken.
Nachdem ich geklärt habe, dass mein Auto morgen in die Werkstatt kann, und ich einen Termin im Nagelstudio vereinbart habe, was nach 5 Wochen auch sehr nötig ist, entscheide ich ganz spontan, einen Ausflug auf die Insel Korčula zu machen. Ich gönne mir was Schönes, esse leckere Muscheln, genieße ein Glas Weißwein und schaue mir die Altstadt an. Nach dem Ausflug geht es in den Pool und ich koche mir etwas Leckeres.



27.5. Tag 34 – Wellness für mich, meine Nägel, meine Haare, das Auto und im Meer schwimmen. Doch bevor es so weit ist, suche ich am Morgen 2 Stunden meine Ohrringe. Ich drehe mein 20-qm-Appartement von links nach rechts, schaue in den Mülleimern und werde nicht fündig. Wenn ich etwas suche, und wenn es dann auch noch so wertvoll (ca. 1000 €) ist, dann finde ich auch keine Ruhe. Doch es gab eine Stelle, wo ich nicht geschaut hatte. Ich fahre zum Nagelstudio und hoffe danach auf eine andere Perspektive. Im Nagelstudio bin ich sehr willkommen, sie macht richtig gute Arbeit, ich zahle 27 € (in Deutschland 48 €) und bin sehr happy. Nachdem ich wieder zurückkomme, frühstücke ich und finde meine Ohrringe. Auf meinem Nachttisch liegt ein Teelöffel und drunter liegen sie. Am Vormittag genieße ich die Zeit auf meinem Balkon und beginne, diesen Beitrag zu schreiben. Um 13 Uhr ist mein Termin in der Werkstatt. Es wird das Öl, das zu viel ist, abgesaugt und in 10 Minuten und für 10 Euro ist nun auch dieses Thema vom Tisch. Jetzt finde ich Ruhe und bin wieder voll bei mir. Schon seit dem ersten Tag auf der Insel habe ich mir vorgenommen, bis an das Ende der Insel zu fahren. Mit dem Auto geht es nur bis in den letzten Ort und für 4 km sind mir 30 Grad zu warm. Ich trinke einen Cappuccino und finde eine geniale einsame Stelle am Strand. Mit Badeschuhen sehr gut machbar. Übrigens: Hier in Kroatien brauchst du sie fast an allen Stellen. Und ich schwimme das erste Mal im Meer, denn es hat sich erwärmt. Ich vermute so 22 Grad, wo es vor ein paar Tagen noch 19 waren. Zurück im Appartement gibt es Wellness für Körper und Haare und dann ein leckeres, selbstzubereitetes Abendessen. Dazu einen leckeren Roséwein des Hauses, den ich auf jeden Fall empfehlen kann. Ich verlinke dir hier das Appartement. Packe meine sieben Sachen wieder zusammen, denn morgen geht die Reise weiter.
Übrigens, warum der Teelöffel auf meinem Nachttisch lag, erzähle ich dir in meiner Live-Q & A nach der Reise. Ich habe da einen neuen Hack für dich, wenn du auch manchmal Schulter-Nackenverspannungen hast. Hüpfe gleich auf unsere Warteliste, dann erfährst du rechtzeitig vom Termin. Es ist kostenfrei, gibt jedoch keine Aufzeichnung. Wenn es dir wichtig ist, machst du es möglich.



28.5. Tag 35 – Die Reise geht weiter in den Süden. Heute verabschiede ich mich von der Insel Pelješac, die wirklich sehr gut zu mir gepasst hat. Ich wäre sogar noch ein paar Tage geblieben, doch ohne W-LAN war es für mich keine Option. Ich packe wieder alles ein, was mich gerade ein bisschen nervt, doch ich möchte noch viel sehen, deshalb gibt es auch gerade keine andere Option. Viele haben auch zu mir gesagt: Warum reist du nicht mit einem Camper? Darüber habe ich auch schon nachgedacht, doch aus mehreren Gründen kommt das auch nicht in Frage. Aktuell habe ich nicht das Budget, einen zu kaufen. Mieten ist viel teurer als Appartements. Außerdem wäre er mir zu groß. Ich schätze hier sehr mein kleines Auto, das in jede kleine Gasse passt. Um 10 Uhr verlasse ich das Appartement und um 12 Uhr die Insel. Ich trinke unterwegs noch einen Cappuccino, kaufe ein paar Lebensmittel ein und halte beim Fischer an, um kroatische Austern zu probieren. Ich bestelle mir erstmal drei, da ich nicht weiß, wie sie schmecken. Grundsätzlich liebe ich irische und französische Austern und jetzt weiß ich auch, wie sie in Kroatien schmecken. Die gesamte Entfernung bis zu meinem nächsten Appartement sind nur 126 km durchs Gebirge und an der Küste, doch in meinem langsamen Reisemodus. Das Wetter ist heute sehr heiß und schwül, was als Reisetag mit einem Auto ohne Klimaanlage sehr unangenehm ist, doch ich überlebe es. Mein nächstes Appartement ist 12 km von Dubrovnik entfernt. Ich komme um 14:15 Uhr an, checke ein, richte mich ein, checke das W-Lan und gehe dann unter die Dusche und danach in den Pool. Das Appartement ist großartig, doch ich habe leider übersehen, dass es ohne Miniküche ist, sodass es nur kalte Küche gibt. Am Abend habe ich einen Businesstermin. Ich moderiere heute die Online-Buchparty meiner Kundin und Freundin Anni Krug. Gleichzeitig ist es ein Treffen von Menschen, die ich alle schon länger kenne und die sich alle auch durch mich kennengelernt haben, sprich ein Wiedersehen mit Freundinnen. Den Abend lasse ich mit kroatischem Roséwein auf meiner Terrasse mit Meerblick ausklingen.



29.5. Tag 36 – Auf Reisen lerne ich noch mehr, zu improvisieren. Ich selbst war noch nie die Perfektionistin, doch ich mag es gern einfach und gemütlich. Heute auf meiner Terrasse mit Meerblick und ohne passendes Geschirr und Mikrowelle zu frühstücken, hat echtes Improvisationstalent gefordert. Ich hatte zwar gestern die Vermieterin gebeten, mir eine kleine Müslischüssel zu bringen, doch sie hat es wahrscheinlich vergessen. Ich weiß mir zu helfen. In meinem Gepäck habe ich noch einen Plastikbehälter, das wird heute meine Schale fürs Porridge, und da ich es nicht ganz kalt mag, schütte ich mir einen halben Espresso ins Porridge. So gibt es ein Knäckebrot mit Käse und Tomate, einen Naturjogurt mit Honig, mein Porridge mit Mandelmilch, einen Tee und danach zwei Espressi. Natürlich könnte ich in ein 300 Meter entferntes Restaurant laufen, doch erstens habe ich dazu keine Lust, zweitens kommt es bei diesem Meerblick für mich nicht in Frage und drittens haben sie nicht das, was ich gern essen möchte. Ich lasse mir jedoch zwei Stunden Zeit zum Frühstücken. Danach mache ich dies und das: Datensicherung für unsere Daten. Wir arbeiten im Team alle mit einer Cloud. Aus Sicherheitsgründen sichern wir alle zwei Wochen diese Daten zusätzlich auf einer Festplatte, die bruchsicher verpackt ist. Das mache ich auch auf Reisen. Meine Füße bekommen eine Wellnessbehandlung, ich schreibe diesen Blog für dich, notiere wieder mal alle Ausgaben, obwohl ich da merke, ich bin nachlässig geworden.
Es gibt einen gechillten Vormittag und am späten Nachmittag geht es nach Dubrovnik, das ist ja der Grund für diesen Stopp. Ich rufe mir erstmals ein Taxi bei Uber, das dann auch ca. nach 45 Minuten verfügbar ist. Für 12 km 12 € plus Trinkgeld finde ich auch einen fairen Preis. Vorteil: Er fährt mich direkt in die Altstadt. Nun tauche ich in diese besondere, kraftvolle, doch vollkommen überteuerte Stadt ein. Ich schlendere durch die Gassen, verweile am Hafen, trinke ein Bier mit 0 % (für 7 Euro), hole mir ein Eis (für 4 Euro) und esse gemütlich zu Abend Pasta mit Meeresfrüchten. Um 20:30 Uhr fahre ich mit dem Bus zurück, was eine echte Herausforderung wird. Ich kenne zwar den Ort, wo ich hinmuss, doch nicht die Bushaltestelle. Steige um 21 Uhr aus und stelle fest, ich bin nicht dort, wo ich hinmuss Frage am nahegelegenen Campingplatz, wie ich da hinkomme. Sie sagen mir: auf den Bus warten und zwei Stationen fahren, was sich zum Schluss herausstellt, drei Stationen wären noch optimaler gewesen. Dank Taschenlampe, die ich immer in meiner Handtasche habe, und einer steilen Treppe, die über Umwege zu meinem Appartement führt. Das war ein großes Learning für mich, dass ich mich beim nächsten Mal entweder für ein Taxi entscheide oder die Vermieterin vorher nach der optimalen Station frage. So bin ich immer wieder dankbar, wenn ich auch über Umwege gesund in meinem Appartement angekommen bin.



30.5. Tag 37 – Mein Weg nach Montenegro hat Herausforderungen und endet mit einem so wunderschönen Sunset. Heute geht es für mich zum ersten Mal nach Montenegro. Erste Herausforderung ist, ich hatte übersehen, dass heute in Kroatien Feiertag ist und alle Supermärkte geschlossen haben, so dass ich dann in einem Bistro frühstücke. Doch vorher startet mein Tag mit Schwimmen im Pool. Am Grenzübergang nach Montenegro noch echte Grenzkontrollen, was wir uns fast nicht mehr vorstellen können. Das führt zu einem Stau und dazu kommt, dass sich alle an einer Schlange anstellen, da an der anderen Spur EES steht. So wie ich bin, mutig, fahre ich einfach zu diesem Schalter, ohne zu wissen, was es wirklich bedeutet, doch was soll schon passieren. Es funktioniert alles, der Beamte ist genervt und schaut nur kurz in meinen Ausweis. Dass ich an der Bucht von Kotor die Fähre nutzen darf, hatte ich auch nicht auf dem Plan. Daran bin ich schon von der Zeit an der Mosel und dem Rhein gewöhnt. Um mein Appartement zu finden, kopiere ich mir immer die Adresse, die in Booking vom Vermieter hinterlegt ist, doch diese stimmt dieses Mal nicht. Mein Navi tut sich dieses Mal schon schwer, sie zu finden. Es schickt mich eine sehr steil nach unten gehende, schmale Straße zur Küste. Ich komme in einem sehr stylischen Club an. Die Rezeptionistin meint, sie haben hier nicht gebucht. Es stellt sich raus, es ist eine falsche Adresse für mein Appartement hinterlegt. Ich rufe die Vermieterin an, sie gibt mir den richtigen Google-Link und meint aber, sie hätte keine Buchung. An der richtigen Adresse angekommen, die nur 100 m Luftlinie oberhalb dieses Clubs liegt, richtet sie mein Appartement her, putzt noch die Außenanlagen und heißt mich willkommen. Ich bin hier der einzige Gast, was für mich sehr angenehm ist. Ich trage alle meine Sachen rein, was sich immer anfühlt, als ob ich mehrere Monate bleibe. Richte mich ein, wasche gleich mal all meine Wäsche, denn ich hatte extra ein Appartement mit Waschmaschine gebucht, und trinke gemütlich zwei Espressi. Gehe in den Pool, chille in den Abend, koche mir was. Mein Appartement hat den Blick in den Süden. Ich entschließe mich zum Sonnenuntergang, zu einer guten Aussicht Richtung Meer zu laufen. Da es ein kleines Dorf ist, werde ich sofort als Touristin geoutet. Ein Herr, der vor seinem Haus mit einem Glas Rotwein sitzt, spricht mich an und lädt mich auf ein Glas Rotwein ein. Sein Haus hat 1000 qm Wohnfläche, an der er seit 10 Jahren dranwerkelt, damit dort 20 Appartements entstehen. Er entführt mich auf seine Baustelle, geht mit mir die Baustellentreppen auf die Dachterrasse und wir genießen zusammen bei einem Glas Rotwein und guten Gesprächen in Englisch mit Deutsch gemischt den Sonnenuntergang. Das zweite Glas Rotwein und mich nach Hause begleiten zu lassen, lehne ich ab. Ein aufregender und dennoch sehr schöner Tag, geht zu Ende.



31.5. Tag 38 – Sightseeing-Day in der Bucht von Kotor. Ich habe schon viel davon gehört, sowohl von Freundinnen als auch in den Medien, deshalb bin ich schon sehr gespannt. Grundsätzlich bin ich nicht so die Sightseeing-Tante. Ich muss nicht überall hin, wo alle hingehen, doch heute lasse ich mich mal wieder darauf ein. Erster Stopp: Perast – ein kleiner Ort, sehr touristisch ausgebaut und zum Sonntag mit vielen Gästen. Ich zahle 15 € Parkgebühren, günstiger geht nicht, schlendere einmal durch, esse ein Eis und fahre nach Kontor.



Kotor ist für mich eine Stadt mit Tiefe, mit vielen engen Gassen, dem Wahrzeichen der Cathedral, vielen Kirchen, der Stadtmauer und sehr vielen Touristen. Sie gefällt mir gut. Ich verweile drei Stunden, doch dann reicht es für mich als Hochsensible auch wieder. Auf dem Rückweg schaue ich mir noch den Strand in der Nähe meines Appartements an, bevorzuge jedoch für heute den Pool, den ich ganz für mich allein habe. Nach der Abkühlung im Pool schreibe ich diesen Beitrag für dich fertig, so dass mein Team ihn am Montag vorbereiten kann. Danach lass ich den Abend ganz allein auf meiner Terrasse mit einem kalten Abendessen und einem kühlen Bier ausklingen.



Bisher gefahrene Kilometer: 2900
Bisher wie oft die Unterkunft gewechselt: 7
Mein Onlinebusiness in den 7 Tagen
Diese Woche hatte ich nur einen Businesstermin.
Businesszeit im Unternehmen: 2 h
Businesszeit am Unternehmen: 5 h
Einnahmen in meinem Online-Business diese Woche: 332 €
Vermietung meiner Wohnung
Während ich in Kotor die Stadt erkunde, gibt es eine neue Buchung für die kommende Woche. Das gefällt mir gut.
Welche Herausforderungen gab es?
Da gab es diese Woche einige, die ich dir schon im Text des Blogs beschrieben habe. Ich konnte noch immer nicht mein Internet in Montenegro aktivieren, da der Online-Anbieter mir den QR-Code für die eSIM nicht gesendet hat. Das mit der falschen Bushaltestelle bleibt sicher eine bleibende Erinnerung.
Mein Resümee der letzten 7 Tage
Mein schönster Moment war allein an einem Strand auf der Halbinsel Pelješac.
Das war es für heute. Welche Fragen hast du zu meiner Reise? Was interessiert dich?
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Lebst du schon das Leben, von dem du träumst? Wenn nicht, lade ich dich ein: Geh jetzt für deine Träume. Wenn ich dich ein Stück des Weges begleiten darf, dann lass uns sprechen. Was ich kann, geht auch für dich. Bist du bereit? Vereinbare dir jetzt dein kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich, dich kennenzulernen und deine Lebensvision kennenzulernen.
Nach meiner Reise wird es ein Online-Live-Q&A mit mir geben. Wenn du rechtzeitig vom Termin, den ich jetzt noch nicht sagen kann, erfahren möchtest, dann trage dich einfach hier kostenfrei ein.
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