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Macht dein Elevator Pitch neugierig?

Seit 15 Jahren beschäftige ich mich ganz intensiv mit Networking, ich habe viele gute Pitches gehört und immer noch viel zu viel langweilige und nur wenige die mich vom Hocker reißen.

Wenn es heißt, stell dich mit deinem Elevator Pitch vor, heißt es nicht, du sollst reden und reden und reden, sondern du darfst dich so präsentieren, dass bei den anderen ein Wow-Effekt, Neugierde und das Verlangen entsteht, diese Person möchte ich näher kennen lernen.
Zu oft habe ich erlebt, dass genau das Gegenteil erreicht wird. Wenn du deine Zuhörer schon in den ersten Sekunden langweilst, dann denken Sie sich, was soll es nur werden, wenn ich mit der Person jetzt 20 Minuten spreche.

Der Elevator Pitch ist deine verblüffende Kurzpräsentation, ist dein Werbespot und soll die Ohren deiner Zuhörer erreichen. Dazu braucht es wirklich Übung, den zauberst du nicht mal so aus dem Hut.

Folgende Tipps möchte ich dir mit auf den Weg geben, und ich empfehle dir, finde deinen Weg. Auch hier gibt es nicht die eine Formel, aber vor allem ist es wichtig, dass du erkennst, wie wichtig es ist.

Elevator Pitches mit verschiedenen Längen

Lege dir deinen Pitch in unterschiedlichen Längen zu recht.

10 sec = 1 Satz

30 sec

60 sec,

3 min

An die Situation anpassen

Aus meiner Sicht gibt es nicht den einen Pitch. Du solltest dir je nach Publikum, je nach Situation und je nach verfügbarer Zeit, mehrere zurecht legen.

Storytelling ist gefragt

Erzähle den Menschen Geschichten, damit sie aufwachen und dich damit in Erinnerung behalten. Mit Daten, Zahlen und Fakten kannst du niemanden verblüffen.

Weniger kann mehr sein

„Menschen reden sich um Kopf und Kragen“ war ein Spruch meiner Geschäftspartnerin Algunda. Es geht nicht um viel reden, sondern um die richtigen wenigen Worte.

AAA – anders als andere

Lass dir etwas Witziges, etwas Anderes, als es die anderen machen einfallen. Denke einfach mal quer und schräg, denn nur so wirst du einen Anker im Kopf deines Gegenüber setzen, so dass er dich nicht vergisst und dir Empfehlungen aussprechen kann.

Übung macht die Meisterin

Teste verschiedene Varianten aus, übe deinen Pitch und finde deinen Weg. Du veränderst dich, dein Pitch darf sich auch ändern.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Arbeite mit Metaphern und Bildsprache. Zum Beispiel, für Netzwerken könnte es ein Einkaufsnetz oder ein Spinnennetz sein.
Der Apfelbaum steht bei mir für die Zeit, die es dauert, ehe du beim Netzwerken ernten kannst.

Dein Opener ist entscheidend

So wie du startest, wird sich entscheiden, ob die Menschen dir überhaupt ihr Gehör schenken. Wenn du dann eh noch die Zwanzigste bist, die sich vorstellt, brauchst du einen Wachrüttler, um Gehör zu bekommen.


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Welchen Nutzen bietest du

Es interessiert keinen, wie du die Menschen zu Ihren Zielen führst, deine 25 Ausbildungen und Zertifikate, sondern nur das Ergebnis. Genau das solltest du ihnen in deinem Pitch mitgeben.

Sogwirkung, Begehrlichkeit erzeugen

… das muss dein Ziel des Pitches sein. Alles andere ist Thema verfehlt. Deine Zuhörer müssen den Wunsch haben, mit dir weiter in Kontakt zu kommen, mehr zu erfahren und länger mit dir zu sprechen.

Zuletzt Gehörtes bleibt in Erinnerung

So wichtig wie der Einstieg ist der Ausstieg. Schließe deinen Pitch mit einer Handlungsaufforderung. Was sollen die Zuhörer tun?
Und nenne deinen Namen zum Schluss, so bleibt auch dieser gut in den Köpfen deiner Zuhörer.

Dein Name

Zu oft erlebe ich als Einstieg: „mein Name ist…..“.
Wenn schon so, dann bitte „ich bin…..“ Doch ich rate dir davon ab, mit deinem Namen zu beginnen, wenn das jeder macht wird es oberlangweilig. Meine Empfehlung, nenn ihn nach den ersten Sätzen oder/und zum Abschluss.

Was gehört in den Pitch?

Im Businesskontext ist es vollkommen unwichtig ob du verheiratet bist, Kinder hast und Hund und Katze. Meine Erfahrung ist, wenn bei einer Vorstellungsrunde einer damit anfängt, machen es alle. Mach es bitte nicht, denn schon so bist du wieder anders als andere.

Nimm dir den Raum

Wenn du die Chance hast zu pitchen, nimm dir den Raum, steh auf, zeig dich in voller Größe und positioniere dich so, dass du zu allen Blickkontakt hast.

Knüpfe an deine Vorrednerin an

Profis können an jede Vorrednerin anknüpfen. Das kannst du trainieren und wird in der Fachsprache „die Stehgreifrede“ genannt. Suche dir ein Stichwort bei deiner Vorrednerin, an dass du anknüpfen kannst.

Jetzt empfehle ich dir:

Ich wünsche dir, dass deine Pitches Früchte tragen und du zahlreiche Wow Effekte schaffst, und somit deine Kunden magisch anziehst.

Viel Erfolg wünscht dir Petra.

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